in er⸗
3s B. 1r T. Von der Erbfolge. 359
ſie bey deſſen Beerbung mit ihren Oheimen oder Tanten zuſammentreffen, oder daß die Erbſchaft, nach vorgaͤngigem Abſterben aller Geſchwiſter des Erblaſſers, deren Deſten⸗ denten in gleichem oder ungleichem Grade zufalle.(1) 743. In allen Faͤllen, in welchen die Repraͤſentation Statt findet, geſchieht die Erbtheilung nach Stämmen Gn uirpes). Sind von einem Stamme mehrere Nebenlinien entſproſſen, ſo erfolgt die Unterabtheilung in jeder Neben⸗ linie gleichfalls nach Staͤmmen, und die Mitglieder einer Nebenlinie theilen unter ſich nach den Koͤpfen(in ea⸗
ih) 62)
744. Lebende Perſonen koͤnnen nicht repraͤſentirt wer⸗
den; ſondern blos natuͤrlich oder buͤrgerlich verſtorbene.
Auch den, auf deſſen Erbſchaft man Verzicht geleiſtet hat, kann man repraͤſentiren.(2)
Dritter Abſchnitt. Von der Erbfolge der Deſcendenten.
745. Kinder, oder deren Deſcendenten, beerben ihre Aeltern, Großaͤltern, oder uͤbrigen Aſcendenten, ohne Un⸗ terſchied des Geſchlechts oder der Erſtgeburt, und ſelbſt dann, wenn ſie aus verſchiedenen Ehen herſtammen.
Stehen ſie alle im erſten Grade und gebuͤhrt ihnen kraft eigenen Rechts die Erbfolge: ſo erben ſie zu gleichen Theilen und nach Koͤpfen.
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(2) Novell. 118. c. 1.
(s) Dumoulin, sur I'art. 241 de 1a Coutume du Maine.— Pa ris, art. 30g. Orléans, art. 307; Calais, art. 100.— Arrétes de Lamoignon, tit. 41, art. 25.— Arg. ex 1. 7. D. de his qu. sui v. al. iur.— Nov. 118. c. 1.— Bartol. in leg. 94. D. de adq. haered.
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