Zuchthaus
Regiſter. 509
die gehabten Auslagen verzinſen. 237. War eine verzinsliche Forderung zum Unterpfande gegeben, ſe muß der Glaͤu⸗ biger die Zinſen in Abrechnung bringen. 25g. Der antichretiſche Glaͤubiger muß die erhobenen Fruͤchte zuerſt von den Zinſen abrechnen. 256. Dle Zinſen der zwey leßten Jahre haben den naͤmlichen hypothekariſchen Rang wie das Capital. 283. Zinſen ver)aͤhren binnen fuͤnf Jahren. 315.
Zoͤglinge. Lehrer muͤſſen fuͤr den durch
ihre Zoͤglinge verurſachten Schaden haf⸗
ten, ſo lange ſie unter ihrer Aufſicht ſtes hen. III. 90.
Zollgeld, welches die Gutsherren er⸗
hebeñ, iſt abgeſchafft. II. 68. Die ehebrecheriſche Frau ſoll zur Einſperrung in ein Zuchthaus verurtheilt werden; I. 304. auch wenn ſie an der Scheidung von Tiſch und Bette Schuld iſt. 308.
Zuͤchtigungsrecht uͤbt der Vormund
üͤber feine Pupillen aus. I. 376.
Zufall. Was durch Zufall zerſtört wor⸗
den iſt, braucht weder der Eigenthuͤmer noch der Nießbraucher wieder aufzu⸗ hauen. II. 35. Wozu iſt der Nießbrau⸗ cher verbunden, wenn ein einzelnes Stuͤck Vieh, oder eine Heerde, 39. oder ein Gebaude durch Zufall zu Grunde geht? 41. Eine durch bloßen Zufoll untergegangene unbewegliche Sache iſt der Collation nicht unterworfen. 158. Wenn ein bloßer Zufall der Grund war, daß der Schuldner ſeine Verbindlichkeit nicht erfuͤllte, ſo findet keine Schadlos⸗ haitung ſtatt. III. 17. Der Schuldner muß den von ihm vorgeſchuͤtzten Zufall beweiſen, wenn die Verbindlichkeit durch den Untergang der Sache erloſchen ſeyn ſoll. 61. Zeugenbeweis iſt dann zuläß⸗ ſig, wenn der Glaͤubiger durch einen unvermeidlichen Zufall die Urkunde verloren hat. 77. Fuͤr den Zufall haf⸗ tet der im böſen Glauben ſtehende Em⸗ pfaͤnger einer ihin aus Irrthum gegebe⸗
nen Sache. s9. Den von einem Zu⸗ fall herrührenden Verluſt einer mit Man⸗ geln behafteten Sache muß der Käufer tragen. 168. Der Miethcontract er⸗ loſcht ipſo jure, wenn die vermiethete Sache durch Zufall zerſtöhrt wird. 183⸗ Der Miether haftet nicht ſuͤr die durch einen bloßen Zufall zu Grunde gegange⸗ ne Sache; 184. auch die durch unab⸗ wendbaren Zufall veranlaßten Ausbeſſe⸗ rungen fallen ihm nicht zur Laſt. 188. Der Pachter kann Remiſſion verlangen⸗ wenn eine Erndte durch Zufall zu Grun⸗ de geht. 191. Er kann aber auch durch eine ausdruͤckliche Uebereinkunft den Zu⸗ fall uͤbernehmen. 192. Fuhrleute und Schiffer haften nicht fuͤr den Verluſt der ihnen zugeſtellten Sachen, wenn er durch bloßen Zuſall veraniaßt iſt. 194. Bet dem einfachen Vrehpacht haftet der Pachter für bloßen Zufall nur, wenn von ſeiner Seite ein Verſehen vorher⸗ gieng. 198. Er muß den Zufall be⸗ weiſen, und die Haͤute der Thiere be⸗ rechnen. 193. Man kann nicht ausbe⸗ dingen, daß der Pachter den durch blo⸗ ßen Zufall eingetretenen gänzlichen Vers luſt tragen ſolle. 199. Bei der eiſer⸗ nen Viehpacht traͤgt der Pachter den aus bloßem Zufall herruͤhrenden Verluſt des ganzen Viehſtandes. 201. Der Leiher haftet fuͤr den Zufall, wenn er die geltehene Sache laͤnger als er be⸗ rechtigt war, oder zu einem andern Zweck benutzt, oder ſeine eigene Sache nicht ſtatt der geliehenen untergegange⸗ nen gebraucht hat. 215. Der Verwal⸗ ter iſt fuͤr die Folgen eines unabwends baren Zufalls nicht verantwortlich. 223. Er muß das zuruͤckgeben, was er als Erſatz des unabwendbaren Zufalls von dem Urhebet deſſelben erhielt. 224.
Zugebrachtes Vermoͤgen. Das
Vermoͤgen, was nicht durch einen Etat als Zugebrachtes beurkundet iſt, wird ais Errungenſchaft betrachtet. HI. T29. Bei Aufhebung der Guͤtergemeinſchaft So5 3 iſt


