Teil eines Werkes 
Dritter und letzter Band (1811)
Entstehung
Seite
485
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Regiſter. 483

kann nie verabreden, doß der Theilpäch⸗ ter allen Verluſt zu tragen habe. 202. Die Uebereinkunft, wodurch einer der Geſellſchafter von allem Beitrage zum Verluſte freigeſprochen wird, iſt nich⸗ tig. 209. Wenn die Sache des einen Geſellſchaſters vor ihrer Einbringung zu Grunde geht, ſo erloͤſcht der Geſell⸗ ſchaftsvertrag in Beziehung auf alle Ge⸗ ſellſchafter. 212. War die verliehene Sache geſchätzt, ſo hat der Leiher ſelbſt den durch bloßen Zufall ſich ereignenden Verluſt zu tragen. 218. Der Deponent muß dem Verwahrer fur allen durch die Riederlegung ihm verurſachten Verluſt entſchaͤdigen. 226. Der Eigenthuͤmer einer verlornen Sache kann waͤhrend drey Jahren das Eigenthum derſeiben gegen jeden in Anſpruch nehmen, in deſſen Händen er ſie findet, 314.

Vermaͤchtniß. Den Eltern ſteht die

Benutzung an dem Vermoͤgen ihrer Kin⸗ der nicht zu, was denſelben unter die⸗ ſer Bedingung ausdruͤcklich vermacht iſt. j. 345. Wenn dem Nießbraucher der Nießbrauch an det ganzen Verlaſſenſchaft

egeben iſt, muhß er die von dem Erb iaſſer jemanden vermachte lebenslaͤngli⸗ che Rente auszahlen. II 37. Vermaͤcht⸗ niſſe muß der Erbe in die Maſſe ein⸗

werfen; 137. 18. aber der Vater

braucht Vermächtniſſe, die ſeinem Soh⸗ nr gegeben waren, nicht einzuwerfen. 157. Wenn ein Vermaͤchtniß einem Pritten auf den Fall zugewandt witd, daß der Beſchenkte es nicht annehmen wuͤrde oder koͤnnte, ſo macht dieß eine Ausnahme von dem Verbot der Subſti⸗ tutionen. 170. Von der Rednuction der Vermaͤchtniſſe. 181. Wenn das Ver⸗ maͤchtniß mehreren in Einer Verfuͤgung zugedocht iſt, nimmt man an, daß meh⸗ reren Legatarien die Sache in Verbin⸗ dung vermacht war, 224. Unter wel⸗ chen Bedingungen der in Guͤtergemrint ſchaft lebende Ehemann das gemetuſchaft⸗ liche Vermögen vermachen kann? III.

Verminderung.

10y. vergt. Erbſchaft. Legat. Schenkung. Teſtament. Vor⸗ ausvermaͤchtniß.

Vermiether. Rechte und Verbindlich⸗

keiten des Vermiethers. III. 182. f.

Miether.

Verbindlichkeiten, welche der emancipirte Minderhährige uͤbernommen hat, ſoſlen im Fall einer Läſſon gemindert werden können. I. 392. Der Verkaͤufer muß ſich eine verhaͤltniß⸗ mäßige Verminderung des Preiſes ge⸗ fallen laſſen, wenn es dem Verkaͤufer unmoͤglich iſt, die verſprochene Groͤße des Grundſiuͤcks zu üefern. 11II. 162. Eben ſo der Verpachter, wenn in dem Pachtcontract den Grundſtücken ein grö⸗ ßeres Masß beigelegt iſt, als ſie wirk⸗ lich haben. 190. vergl. Reductiom.

Vermiſchung. Regeln, wenn aus der

Vermiſchung mehrerer Stoffe, die ver⸗ ſchiedenen Eigenthuͤmern gehoͤren, eine Sache gebildet iſt. II. 25.

Vermdoͤgen. Das Vermogen des uuge⸗

horſamen, welches nach dem Ablauf der Gnadenfriſt ſeinen Inteſtaterben aus⸗ gellefert iſt, bleibt fuͤr ihn unwiderruf⸗ ſich verloren. I. 171. Das Vermögen, was der buͤrgerliche Todte waͤhrend die⸗ ſes Zuſtandes erworben hat, fällt nach ſelnem natuͤrlichen Tode dem Staat an⸗ heim. 173. Ueber das Vermoͤgen des vermuthlich Abweſenden verfuͤgt das Tribunal erſter Inſtanz. 219. Defii⸗ tipe Vertheilung deſſelben. 229. Das bewegliche Vermogen der in Göterge⸗ meinſchaft lebenden Chegatten kann wäh⸗ rend des Eheſcheidungsprozeſſes mit Sie⸗ gel belegt werden. 295. Das Vermoͤgen der Ehegatten, die die Eheſcheidung wegen wechſelſeitiger Cinwilligung nacht ſuchen, muß aufgezeichnet und geſchaͤtzt, 208. und das Indentarium daruber bei

Einleitung der Klage beigebracht wer⸗

den. 300. Die Hälfte des Vermͤgens der wegen wechſelſeitiger Einweligung geſchiedenen Ehegatten fällt ihren Kin⸗ Ppp3 dern