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40o0 Erſtes Buch Eiffter Titt. 4 16
1)“Notaires de larondiſſement? alſo alle, ſowohl Diſtriets⸗ als Cantons⸗ notarien des Bezirks. Um dieß zu bewirken wird in Frankreich dem Secretaire der Notariatskammer ein Auszug des Erkenntniſſes zugeſtellt, welcher deshalb ein
Recepiſſe giebt, und die Mittheilung an ſeine Collegen beſorgt. Loi ſur horga⸗
4 niſation du notariat art. 18. beh RonponNRav Supplement. p. 5. ed. 2 Voss. Tarif des frais et depens du 16. Fevrier. 1807. I. II. tit. II. cap. 2. F. s. In Weſtphalen muß es dem Präſidenten der Notariatskammer inſinuirt
werden. Code de procedure Meſtphalien art. 380.
2) Code de procòdure frangois art 897. Meſtphalien art. 830. 3) Die Form dieſes Regiſters ſchreibt das Projet de Code civil. I. I. tit. K. art. 20. S. 79. vor: Le tableau ſera diviſe en quatre colonnes; la prs- miére contiendra le nom de la perſonne, contre laquelle fera intervenu le 6 jugement; la ſeconde ſon domicile; la troiſieme, la mention du jugement de prẽmiẽre inſtanse; la quatriéme, la mention du jugement qui, fur lappel⸗ aura confirmé ou infirmé le prémier.“ 1
4) Dieſes zu beurthetlen, bleibt dem Ermeſſen des Richters uͤberlaſſen; doch kann die Notorietät durch die gewoͤhnlichen Beweismittel erwieſen werden. LocRt Eſprit. T. VI. p. 479.
5) Code de procodure frangois art. 895. Meſiphalien art. 828. 6) Appellhof zu Bordeau in Juriprudence. T. II. p. 189. 12
7) Die Frau repräſentirt nämlich eine doppelte Perſon, ſie adminiſtrirt das Verms⸗ gen des Mannes als deſſen Vormund, und das ihrige als ihr Ehemann. Waren einige ihrer Vermoͤgensſtuͤcke ihrer Adminiſtration uͤberblieben, ſo adminiſtrirt ſie dieſelben fortwaͤhrend als Frau. Der Familtenrath muß daher beſtimmen: I. Welche Rechte der Frau durch den Ehevertrag gegeben, und welche dem Manne gegeben ſind. II. In welchen Maaße die Frau die Rechte ausuͤben ſolle, welch⸗
* dem Manne uͤber ſein und ihr Vermoͤgen zuſtehen. S. LockRE Eſprit. T. VI. p. 400. Laſſaulx Geſetzgeb. Nap. Th. II. S. 388.
8) Arg art. 508. 3
9) So ſcheinen die Art. 506. und 307. zu erklaͤren zu ſeyn, da der Art. 505. auf den ganzen Titel von den Vormundſchaften, nicht auf den vierten Abſchnitt des zweyten Kapitels verweißt. DEILvINcouRT Inſtitutes. T. I. p. 273.
*— behauptet dagegen, die Tutel uͤber den Interdicirten ſey immer dativ, mit Ausnahme der Vormundſchaft des Mannes, welche allein geſetzlich ſey. S. jedoch Laſſaulx Geſetzgeb. Nap. Th. II. S. 390.
10) Appellhof zu Metz in Juriprudence. T. I. p. 374. Ed. I.
S. 379. Fortſetzung.- Art. 508. MI. Der Vormund des Interdicirten, ausgenommen der Ehegatte,
Aſcendent oder Deſcendent, iſt die Vormundſchaft uͤber denſelben nie länger


