Teil eines Werkes 
Erster Band (1810)
Entstehung
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Einleitung.

5. 6. 4) Vrber einige andere Pichttzutſche Länber. Was die uͤbrigen Richtteutſchen Staaten anlangt, ſo iſt der Code im Großherzogthum Warſchau am 1. May 1808 in Rechtskraft ge⸗ treten; ingleichen hat der Koͤnig von Holland ſchon im November 1

eine Commiſſion niedergeſetzt, beſtehend aus den Staatsräthen van Gennep van Weſele, Scholten und Loke, um ihn den Holndiſchen Geſehen au⸗ zupaſſen. Außerdem exiſtirt eine Flamländiſche uretſtun von

Lorio, ſo wie eine Portugieſiſche von Lopez⸗

8. 7. Art der Einfuͤhrung.

In allen dieſen genannten Staaten, in denen der Code wirklich als Geſetzbuch gilt, hatte ſeine Eisfuͤhrung eine mehrere oder mindere An⸗ naͤherung an die Franzſiſche Gerichtsverfaſſung zur Folge, obgleich das zweyte Geſetzbuch Rapoleons uͤber das Verfahren in buͤrgerlichen Rechts⸗ ſtreitigkeiten(Code de procéedure civile) nur allein bis jetzt im Konig⸗ reiche Italien eingefuͤhrt iſt. Der einzige Herzog von Ahremberg hat dagegen verſucht, den Code der alten Verfaſſung voͤllig anzupaſſen, und ihn ſich als Civilgeſetzbuch mit Beybehaltung der vorigen Gerichtsver⸗ faſſung, und der fruͤhern Rechte zuzueignen ¹). Ein gleiches ſtebt von den Hanſeſtaͤdten zu erwarten.

1) S. unten⸗

§. Was nicht mit recipirt ſey.

Wenn ferner in dieſen Staaten nur der Code Napoleon eingefuͤhrt 7 wurde, ſo iſt es auch nur dieſer, der unter dieſem Rahmen recipirt iſt, nicht aber zugleich die uͤbrigen Geſetzbuͤcher, welche zwar den großen. Kaiſer zum Schoͤpfer haben, jedoch nicht deſſen Nahmen an der Spitze tragen ¹); nicht alſo der Code de procédure civile, da Holland, Weſt⸗ phalen u. ſ. w. ihren eignen entwarfen; nicht der Code de commerce, obgleich demſelben eine ſolche Reception bevorſtehen wird*); endlich nicht die ſpaͤtern Decrete und Geſetze, welche nur in daſſelbe Verhaͤltniß fuͤr Frankreich treten ſollten, worin die eigenen Verordnungen der Recipienten fuͤr ihre Lande gegen das recipirte Geſetzbuch ſtehen. 8 uns

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