46 1. Buch. 1. Tit. Von dem Genuſſe und dem Verluſte der Civil⸗Rechte.
füllt, die dem Fremden auferlegt ſind, um Staats-Bürger zu werden, ſo iſt der Sinn dieſer Ausdrücke dieſer, daß der Franzoſe ſeine Civil⸗Rechte nur dann wieder erhalte, wenn er mit Erlaubniß des Kaiſers nach Frankreich zurückgekommen iſt, und zehn Jahre lang nacheinander daſelbſt gewohnt hat, ſo wie dieß der Artikel 3 der Conſtitution vom 8. J⸗ fordert. Ueber die Beweggründe dieſer Entſcheidung ſehe man die Anmerkung zum Artikel 17.
Alles mit Vorbehalt der Strafen, welche dasCrimi⸗ nal Geſetz wider die Franzoſen ꝛc. hieraus folgt, daß man dieſe Strafen in Hinſicht derjenigen hat beybehalten wollen, denen der Kaiſer die Rückkehr nach Frankreich nicht geſtatten würde; die Erlaubniß zuruͤckzukehren allein würde aber, wie man leicht einſieht, ſchon ein hinreichender Grund ſeyn, um die Erlaſſung der Strafe daraus herleiten zu können⸗
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Von dem Verluſte der Civil⸗Rechte, als Folge gerichtlicher Verurtheilungen.
Art. 22.»b Die Verurtheilungen zu ſolchen Strafen, „deren Wirkung darin beſteht, daß ſie den Verurtheilten von „aller Theilnahme an den Civil⸗Rechten ausſchließen, welche „hier unten benannt ſind, ziehen den bürgerlichen Tod „nach ſich.«
Vielen Veränderungen war dieſer Artikel unterworfen, ehe er ſo zu Stande kam, wie er jetzt iſt, und ſelbſt bey dieſer Re⸗ daction hielten noch einige, die Theil an der Berathſchlagung nahmen, ihn fuͤr unnütz, weil die beyden folgenden Ar⸗ tikel ihn wohl erſetzen könnten; ſeine verwickelte Abfaſſung rührt daher, weil man eines Theils den Grundſatz des bür⸗ gerlichen Todes, welcher beſtritten worden war, beybehalten wollte; andern Theils aber konnte man nicht genau die Stra⸗ fen beſtimmen, die den bürgerlichen Tod nach ſich ziehen würden, weil die Verkündung des Civil-Geſetzbuches dem Criminal⸗-Geſetzbuche vorhergieng.
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