Teil eines Werkes 
Erster Band (1808)
Entstehung
Seite
42
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42 1. Buch. I. Tit. Von dem Genuſſe und dem Verluſte der Civil⸗Rechte.

Vortheil für den Staat liege, weil dieſe Franzoſen, ſo bald ſie ihr Glück gemacht hätten, wieder in ihr Vaterland zurück⸗ kehrten, und ſo wäre es ungerecht, ſie der Civil⸗Rechte in Frankreich zu berauben.

Die Antwort hierauf war: faſt gewiß ſey es, daß der Franzoſe, der ſich im Auslande naturaliſiren läßt, auch da bleiben werde, es ſey aber bloß wahrſcheinlich, daß er dabey nur die Abſicht habe, nach Frankreich zuruͤckzukommenz wenn er ſich einiges Vermoͤgen erworben hätte; bloße Wahr⸗ ſcheinlichkeit würde alſo mehr als Gewißheit gelten, wenn man dieſem Franzoſen ſeine Civil-Rechte offen laſſen wollte; ohnehin müßten die Geſetze an ähnlichen Betrügereyen keinen Antheil nehmen, den Fall des Krieges ausgenommen, wo alles erlaubt iſt, was das Volker⸗Recht nicht verbiethet.

Nebſtdem ward man darin einig, daß zwiſchen dem Fran zoſen, der ſich im Auslande naturaliſiren läßt, oder ein bffent⸗ liches Amt annimmt, und jenem, der in fremde Kriegs⸗ Dienſte tritt, oder ſich in eine fremde Militär Corporation aufnehmen läßt, ein Unterſchied Statt haben müſſe; den Erſten kann man noch ſo anſehen, als wenn er nicht ganz ſeinem Vaterlande entſagt habe, und ſelbſt das Staats-Inte⸗ reſſe erfordert es, ihm die Mittel zu laſſen, wieder dahin zu rlickzukehren; wer aber ohne Erlaubniß des Kaiſers in fremde Kriegs⸗-Dienſte tritt, ſetzt ſich, in Kraft des Eides des Gehorſams, der Gefahr aus, gegen ſein Vaterland, oder wenigſtens gegen deſſen theuerſtes Intereſſe, wenn es auch ſchon nicht offentlich geſchieht, handlen zu müſſen; zwar würde es zu ſtrenge ſeyn, ihn zur Todesſtrafe zu verurtheilen, allein mit vollkommenem Rechte kann man ihn ſo anſehen, als wenn er ganz fremd geworden wäre.

Auf dieſem Unterſchiede beruhen die Haupt Verfügungen dieſes Abſchnittes.

Art. 18.»Ein Franzoſe, der die rechtliche Eigenſchaft eines Franzoſen verloren hat, kann ſie jeder Zeit wieder er⸗ langen, wenn er mit Erlaubniß des Kaiſers nach Frankreich

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