Teil eines Werkes 
Erster Band (1808)
Entstehung
Seite
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0 1. Buch. 1. Lit. Von dem Genuſſe und dem Verluſe der Eivil⸗Rechte.

der im Artikel enthalten iſt, und immer ſey den Kindern desjenigen, der die Eigenſchaft eines Franzoſen verloren habe, geſtattet worden, ſie wieder anzunehmenwenn ſie ſich an⸗ heiſchig machten, in Frankreich zu wohnen⸗ S. Lapeyrere, und die von ihm Lett. A. n. 84. angeführten Schriftſteller.

Andere antworteten dagegen: die Eigenſchaft eines Fran⸗ zoſen könne man nur von ſeinen Eltern oder von ſeinem Geburtsorte erhalten; bey dem Falle, worüber die Frage iſt, werde ſchon vorausgeſetzt, daß das Kind im Auslande geboren ſey, der Vater aber, der für bürgerlich kodt gehal⸗ ten werde, habe auf ſein Kind eine Eigenſchaft nicht über⸗ tragen können, die er ſelbſt nicht mehr gehabt habe.

Von einigen Mitgliedern ward dieſer bürgerliche Tod der Ausgewanderten beſtritten; indeſſen entſchied der Rath in ſeiner Sitzung vom 14. Thermidor 9. J. ausdrücklich und mit Recht, daß die Ausgewanderten in der That bürgerlich todt wären.

Inzwiſchen muß man doch, in Hinſicht der Epoche, die dem Geſetze vom 12. Ventoſe 8. J. vorhergeht, die eigentli⸗ chen Ausgewanderten von jenen unterſcheiden, die nur der Auswanderung beſchuldigt waren; ſeit dieſem Geſetze werden alle, die in die Emigranten-Liſte eingetragen, und nicht de⸗ finitiv daraus ausgeſtrichen worden waren, als wahre Aus⸗ gewanderte, und in dieſer Eigenſchaft als bürgerlich Todt angeſehen; erhielten ſie auch ſeitdem ihre Ausſtreichung oder Amniſtie, ſo werden ſie doch erſt von einem dieſer Tage an dem Civil⸗Leben zurückgegeben; ſo viel aber die Epochen be⸗ trifft, die dem erwähnten Geſetze vorhergehen, in dieſen bewirkte die bloße Einſchreibung in die Emigranten⸗Liſte den bürgerlichen Tod eben ſo wenig, als die bloße Anklage wegen jedes an dern Verbrechens ihn nach ſich zieht; iſt daher der Ausge⸗ wanderte, vor geſagtem Geſetze vom 12. Ventoſe ausgeſtri⸗ chen worden, ſo wird er ſo angeſehen, als wenn er nie die Eigenſchaft eines Bürgers verloren habe, und ſo ſind auch die Handlungen gültig, die er in der Zwiſchenzeit verrichtet

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