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ſeinem Vorſatze geblieben iſt, die zwiſchen Gotifried N. und Margarethe N. ſeither beſtandene Ehe im Namen des Geſe⸗ tzes fuͤr aufgeldst erklaͤrt, auch hieruͤber in Gegenwart des kerſter Zeuge) und des Lzweiter Zeuge) dieſe Urkunde aufgenom⸗
men, in das Regiſter des Civilſtandes eingetragen, und, nebſt
dem Nachſuchenden und den Zeugen, unterſchrieben. (Unterſchriften.) Anmerk. ſ der andere Theil mit erſchienen, wie dies bey der Ehe⸗ weidung auf gegenſeitige Einwilligung ſters nothwendig iſt, ſo muß die Urkunde darnach abgeändert werden, und fällt alsdann die Erwähnung der Vorladung weg.
18. Todesurkunde.
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Im Jahre eintauſend achthundert und acht den ſechsten des Monats Februar erſchienen vor mir[(Ramen) dem Predi⸗ ger und Beamten des Civilſtandes des Kirchſpiels N. in dem Lanton N. des Elbedepartemenes der Metzger Philipp N., funfzig Jahre alt, und der Metzger Johann Friedrich R. fuͤnf und zwanzig Jahre alt, beide ans R. lzu bemeiken, ob ſie Rachbarn oder Verwandte ſind) und erklaͤrten, daß den fuͤnften des Monats Februar Abends um ſechs Uhr der Schumacher Valentin N., ledigen Standes und dreißig Jahre alt, lauch die Eltern, weun es angeht, anzugeben) in ſeinem in der Friedrichs⸗ ſtraße gelegenen Hauſe Num. 1004. geſtorben ſey. Nachdem ich mich nun lmin den Erſcheinenden, wenn dies geſchehen war) ſelbſt
in das Haus begeben, und mich von dem wirklichen Ableben uͤberzeugt habe, iſt dieſe urkunde aufgenommen, und ſowohl
von den beiden Erſcheinenden als von mir, nach vorherigen Vorleſung derſelben, unterſchrieben worden. (Unterſchriften.)
Verbeſſerungen. S. 21. 3.2. ſind die Worte: am Rande der Ge⸗ burtsurkunde“ wegzuſtreichen(S. 50).— S. 48. Z. 21. iſt es, na
dem Königl. Decr. v. 22ten Jan.(S. 57.) unrichtig, daß das Aufgebots⸗
regiſter nur einfach gehalten werde, eie der oz1e Art. des Ge⸗ ſehbuchs dieſes ausdruͤcklich ſagt/ und es in rankreich auch ſo üblich iſt.
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