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Heirathsurkunde.
Im Jahre eintauſend achthundert und acht den funfzehn⸗ ten des Monats Februar erſchienen vor mir(Namen) dem Pre⸗ diger und Beamten des Civilſtandes des Kirchſpiels N. in dem Canton N. des Fuldadepartements, einerſeits der Uhr⸗ macher Philipp N. aus N., drey und zwanzig Jahre alt, und alſo volljährig, Sohn des lbeide Eltern genau anzugeben) und brachte einen glaubhaften Aufſatz uͤber die Einwilligung die⸗ ſer ſeiner Eltern Loder ſeines Vaters, ſeiner Mutter, ſeiner Grosel⸗ tern, des Familienraths) bey, anderſeits aber die Jungfer Caro⸗ line N., ſiebzehn Jahre alt und alſo noch minderjährig, un⸗ ter dem Beiſtande ihres Vaters lbeide Eltern), und baten mich zu Schließung ihrer vorhabenden Ehe, wozu die beiden Auf⸗ gebote, das erſte den dritten des Monats Januar Eintau⸗
ſend achthundert und acht, und das den zehnten deſ⸗
ſelben Monat, Morgens um zehn Uhr, in der Kirche nach der Predigt[Meſſe] geſchehn waͤren, zu ſchreiten. Da nun kein Einſpruch gegen dieſe Ehe eingelegt lder gegen dieſe Ehe geſchehene Einſpruch durch die beygebrachte Erklärung des Einſpre⸗ chenden(das beygebrachte Urtheil des Tribunals erſter Inſtanz zu N. vom 1oten Februar dieſes Jahrs) wieder aufgehoben) iſt, ſo habe ich das Verlangen der kuͤnftigen Ehegatten erfuͤllt, ihnen die beige⸗ brachten, unter Nro. 1 bis— hier anliegenden, Urkunden und das ſechste Capitel des Titels von der Ehe aus dem Ge⸗ ſetzbuche Napoleons vorgeleſen, und erklaͤre, nachdem beide meine Frage, ob ſie ſich zur Ehe nehmen wollen, jedes fuͤr ſich bejaht haben, im Namen des Geſetzes, daß der Uhrma⸗ Philipp N. und Caroline N. durch die Ehe verbunden ind.
Hieruͤber habe ich in Gegenwart des die 4 Zeugen mit der Angabe des Grades ihrer etwaigen Verwandſchaft oder Schwägerſchaft) dieſe Urkunde aufgenommen, und dieſelbe nebſt den Zeugen und den contrahirenden Theilen unterſchrieben.
(Unterſchriften.)
Anmerk. Sind die Eltern eines der künſtigen Ehegatten unbekannt, und erſcheint dieſer alſo, im Falle der Minderjahrigkeit, unter dem Beiſtande eines gerichtlich beigegebenen Vormun⸗ des, oder kann einer der Ehegatten die Geburtsurkunde nicht vorlegen, und bringt eine Rotorietätsurkunde bey, ſo müſſen dieſe Umſtände ausdruͤcklich bemerkt werden. Ueber⸗ haupt wird es den Predigern nicht ſchwer werden, nach dieſen und den ſolgenden beiden Formularen auch alle übri⸗ 2 noch beſondere Umſtände vorkommen, einzu⸗
ichten.
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