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Vollständige Unterweisung der Beamten des Civilstandes in ihren sämmtlichen Verrichtungen / [Burkhard Wilhelm Pfeiffer]
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tern, weil es das Alter der Kinder erforderte, eingewilligt, ſo muß darnach, und zwar je nachdem es perſoͤnlich oder durch einen Bevollmaͤchtigten geſchehn iſt, das Formular abgeändert werden. Auch kann man ſchon in der Auſge⸗ botsurkunde die Beobachtung der verſchiedenen zur Einge⸗ hung einer Ehe nothwendigen Erforderniſſe erwähnen, wie z. B. in dem nachſtehenden Formular geſchehen iſt.

Aufgebotsurkunde

im Fall beide Perſonen oder eine derſelben minderjährig iſt, und unter dem Beiſtande der Eltern erſcheint.

Im Jahr eintauſend achthundert und acht den zweiten Sonntag des Monats Februar Morgens eilf Uhr habe ich, [Namen] Prediger und Beamte des Civilſtandes des Kirchſpiels N. in dem Canton N. des Leinedepartements in der Kirche zu N. Vormittags nach geendigter Predigt[Meſſe) zum erſtenmal bekannt gemacht, daß der Ackermann Jacob N. aus R., neun und zwanzig Jahre alt, und alſo volljaͤhrig, Sohn des lgenaue Bezeichnung deider Eltern) ſich mit Frau Maria N., gebornen R., aus N., zwanzig Jahre alt, und alſo minderjaͤhrig, in Ge⸗ genwart und mit dem Beiſtande ihres Vaters ldeſſen genaue Angabel und ihrer Mutter ldesgleichen) ehelich verſprochen habe, daß dieſe Ehe mehr als zehn Monate nach dem Tode des erſten Mannes der Braut geſchloſſen wird, hat dieſe durch Vorlegung des Todesſcheins deſſelben dargethan. Ein zwei⸗ tes Aufgebot wird wegen der beigebrachten Dispenſation nicht ſtatt haben.

Nachdem nun obiges Aufgebot mit lauter und vernehmli⸗ cher Stimme vorgeleſen, und hierauf an die Thuͤre der Kir⸗ 8