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II.
Dritter Vortrag der Herzoglich Naſſauiſchen Commiſſton uͤber den fuͤnften Titel des erſten Buchs des Code Napoléon, du mariage.
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Fir die religioͤſe Meinung habe ich nur die Solen⸗ niſirung der Ehe, die feierliche Ablegung und Aner⸗ kennung des ehelichen Geluͤbdes, die daraus entſprin⸗ genden rein perſoͤnlichen Verbindlichkeiten und die Be⸗ ſtimmung der durch Blutsverwandſchaft und Ver⸗ ſchwaͤgerung entſtehenden Ehehinderniſſe in Anſpruch genommen. Alles uͤbrige, z. B. Heirathsmuͤndigkeit, Eiuwilligung der Eltern und Vormuͤnder, Ankuͤndi⸗ gung der einzugehenden Ehe u. ſ. w. gehoͤrt dem burgerlichen Geſetz an.
Es fragt ſich hier noch, ob und wie es moͤglich ſey, das franzoͤſiſche Ehegeſetz mit Beibehaltung deutſcher Verwaltungsformen in Ausuͤbung zu bringen.
In einem proteſtantiſchen Staat, für den Re⸗ genten, in deſſen Hand die Unterthanen als Mitglie⸗ der der Kirchengeſellſchaft die Kirchengewalt nieder⸗ gelegt haben, iſt die Aufgabe leichter zu loͤſen. Bei


