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lichen Einführung in einem deutſchen Staat des Rheinbundes.
Die Unterthanen deſſelben würden aus ei⸗ nem bekanten plözlich in einen unbekanten Zu⸗ ſtand gerathen. Niemand würde proviſoriſch die rechtliche Folgen ſeiner rechtlichen Handlun⸗ gen kennen. Jeder würde für ſein Grundeigen⸗ tbum und für die Sicherheit ſeiner Kapitalien zittern. Mistrauen würde ſich jeder Bruſt be⸗ mächtigen. Dieſes Mistrauen— obgleich aus. bloßer Rechtsunwiſſenheit hervorgehend— wür⸗ de das Aequivalent wahrer Rechtloſigkeit und in den Würkungen derſelben gleich ſeyn. Das
tistrauen des Publikums würde durch die Ver⸗ legenheit der Richter vermehrt und gerechtfertigt werden.
Ich bitte hier deutſche Anwälde, Juſtiz⸗ beamte und die Mitglieder höherer Juſtizhöfe in ihren Buſen zu greifen, ich bitte ſie ſich zu fra⸗ gen, was ſie von der franzöſiſchen Geſezgebung und Gexichtsordnung auch nach der Durchle⸗ ſung der Ueberſezzungen eines Daniels und Laſſaulxverſtehn, was ſie in Jahr und Tag gelernt davon zu haben hoffen, mit welcher Fe⸗ ſtigkeit und Einförmigkeit ſie ſich getrauen fran⸗ zöſiſche Juſtiz zu adminiſtriren?
Ein mit dem Inhalt der Geſezgebung un⸗


