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nen, obgleich durch innere Verfaſſung nun⸗ mehr gänzlich getrenten Deutſchen längſt hei⸗ ligten.
Welch ein Zuſtand würde dagegen in den von deutſchen Souverainen beherrſchten Staa⸗ ten des Rheinbundes entſtehen, wenn z. B. vom ꝛſten September d. J. an, der Koder Na⸗ poleon mit der davon unzertrenlichen franzöſi⸗ ſchen Gerichtsordnung eingeführt werden ſollte.
Jener Kodex baſirt Ehe und Familienver⸗ bältniſſe auf eine neue Grundlage, ſanktionirt ein feines und trefliches, aber in ſeiner Funda⸗ mentalanſicht von dem, was bey uns eingeführt war, durchaus abweichendes Hypothekenſy⸗ ſtem, bindet die Sicherheit der Erwerbung des Grundeigenthumes an das Enregiſtrement, über⸗ gibt den Schuzbedürftigen einer ganz anders or⸗ ganiſirten Oberaufſicht, führt ein Gerichtsver⸗ fahren ein, in welchem die richterliche und die vollziehende Funktion von einander getrent und verſchiedenen von einander unabhängigen Be⸗ hörden übertragen ſind, und in welchem verwik⸗ kelte und ſchwierige Formalitäten die Wohltha⸗ ten eines höchſt raſchen Proceßgangs ſichern.— Ich rede noch gar nicht von den innern Vorzü⸗ gen oder Mängeln dieſes Geſezgebungsſyſtems. Ich rede nur von den Würkungen ſeiner plöz—


