Teil eines Werkes 
Dritter Theil (1804)
Seite
17
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2) Das Kind, welches nicht lebensfaͤhig(viable)

gebohren iſt.

3) Derjenige, der buͤrgerlich(civilement) tod iſt.

Art. XVI.

Ein Fremder wird nur in den Fällen und auf die⸗ ſelbe Art zur Erbfolge der Guter zugelaſſen, die ſein Verwandter, er mag nun ein Fremder oder ein Franzoſe ſein, auf dem Gebiet der Republik beſitzt, in welchen und auf welche ein Franzoſe ſeinen Ver⸗ wandten, der Guͤter in dem Lande dieſes Auslaͤnders beſitzen wuͤrde, erbt;(alles) in Gemäßheit der Ver⸗ fugungen des Titels in Betreff: des Genuſſes der Civil Rechte.

Anmerkungen.

ein geſetzliches Factum, daß ein zum bürgerlichen Tod Verurtheilter es nicht könne. Er iſt das Nichts des buͤrgerlichen Lebens.

Das Geſetz hat keine Regeln uͤber die Epoche der Lebensfähigkeit aufgeſtellt. Es waͤre nicht möglich geweſen, ſie ſicher und beſtimmt genug anzugeben; die Geheimniſſe der Natur in dieſer Hinſicht ſind un⸗ erforſchlich. Lebensunfaͤhig iſt der, der die gewohn⸗ liche Lebens Bahn des Menſchen zu durchlaufen plat⸗ terdings unfähig iſt: die Beurtheilung der beſondern Fälle, und die Anwendung dieſes allgemeinen Grund⸗ ſatzes darauf mußte dem Ermeſſen der Richter uͤber⸗ laſſen bleiben.

Sum Art. 16. Eine natuͤrliche Folge des im Art. 1I. des 1 Kapitels des 1 Titels des erſten Buchs des gegenwärtigen Geſetzbuchs(ſiehe 1ter Theil, Seite 9) aufgeſtellten und daſelbſt entwickelten Grundſatzes.

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