Teil eines Werkes 
Dritter Theil (1804)
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PräliminarTitel.

Von den verſchiedenen Arten, das Eigen⸗ thum zu erwerben.

Art. 1.

Das Eigenthum der Guͤter wird durch Erbſchaft, durch Schenkungen zwiſchen Lebenden, durch teſta⸗ mentariſche Schenkungen, oder durch die Wirkung

Anmerkungen.

Zum Art. 1 unb 2. Wenn auch nicht Inſtinct und Natur den Menſchen zum geſellſchaftlichen Leben ver⸗ einigen wuͤrden, ſo wuͤrde ſein Intereſſe ihn dazu antreiben; denn die individuelle Sicherheit und das Eigenthum, welche ihn am nachſten angehn, neh⸗ men in der geſellſchaftlichen Vereinigung ihren Ur⸗ ſprung. Ohne Geſellſchaft waͤre er auf ſeine allei⸗ nige Stärke beſchränkt: es wuͤrde keine gemeinſchaft⸗ liche Vorſicht fuͤr die Zukunft, keineöffentliche Wach⸗ ſamkeit ſelbſt für den, der nicht fur ſich ſelbſt ſorgt, kein Eigenthum, als das von Dingen, deren man ſich wurklich und phyſiſch bemächtigt hatte, beſtehen. Die Geſellſchaft allein garantirt dem Menſchen das Feld, welches er gebaut hat, aber nicht bewachen kann; ohne ſie wuͤrde das Eigenthum nichts, als ein chimäri⸗ ſcher Traum ſein.