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auf den uͤberlebenden Gatten, und wenn keiner vor⸗ handen iſt, auf die Republik über.
Art. XIV.
Die rechtmäſigen Erben treten(sont saisis) von Rechtswegen und ohne weiteres, in die Guͤter, Rechte und Klagen(actions) des Verſtorbenen ein, unter der Verbindlichkeit(jedoch) alle Laſten der Erb⸗ ſchaft abzutragen; die natuͤrlichen Kinder, deruͤber⸗ lebende Ehegatte, und die Republik, muͤſſen ſich ge⸗ richtlich in den nachher zu beſtimmenden Formen in den Beſitz einſetzen laſſen.
Anmerkungen.
ſelben Grund treten ſie auch von Rechtswegen und ohne alle Formalitat in den Beſitz ein. Das Eigenthum kann nie zweifelhaft bleiben; der Menſch ſtirbt, ſeine Guͤter, ſeine Rechte, ſeine Anſpruche bleiben; an⸗ fuͤhren den Beſitz fort; es giebt keine Luͤcke arin.
Wenn aber keine rechtmaͤſige Erben vorhanden ſind, ſo veruft das Geſetz andere zur Erbfolge die ihn ferner oder naher angehn; zuerſt die natürlichen Kinder, die ihm durch die Vande der Natur ver⸗ wandt ſind; dann den Gatten, den Wahl und Nei⸗ gung mit ihm vereinigt haben; zuletzt ſein Vaterland, das ihm vor allen Fremden theuer ſein muß. Da aber dieſe letztere nur in Ermangelung geſetzlicher Erben eintreten, ſo konnen blos die Gerichte ſie in den Be⸗ ſitz einſetzen, welche ſich zu überzeugen haben, ob dadurch kein ſolcher geſetzlicher Erbe verdraͤngt werde.


