Teil eines Werkes 
Dritter Theil (1804)
Seite
20
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Dheimen und Tanten, noch ſeinen Neffen und Rich⸗ ten opponirt werden.

Art. XIX.

Der, von der Erbfolge, ſeiner Unwuͤrdigkeit hal⸗ ber, ausgeſchloſſene Erbe, iſt gehalten, alle Früchte und Einkunfte zuruͤckzugeben, deren Genuß er ſeit der Eroöfnung der Erbſchaft gehabt hat.

Art. XX.

Die Kinder des Unwuͤrdigen ſind, wenn ſie ſelbſt(de leur chel) und ohne Huͤlfe der Repräſen⸗ tation, zur Erbfolge gelangen, durch die Schuld ihres Vaters nicht ausgeſchloſſen; aber dieſer kann, in keinem Fall von dieſen Gutern die Nutznieſſung in Anſpruch nehmen, welche das Geſetz den Aeltenn von den Gütern ihrer Kinder bewilligt.

Drittes Kapitel. Von den verſchiedenen Ordnungen der Erbfolge.

Anmerkungen.

Zum Art. 19, Er iſt possessor mulæ hdei, und als ſolcher zur Ruckerſtattung aller genoſſenen Fruͤchte gehalten⸗

Zum Art. 20. Die Fehler ſind perſoͤnlich; Kinder können alſo die Schuld des Vaters nicht tragen;

allein der Pater darf auch ſelbſt von dieſer Gerechtis⸗

keit gegen ſeine Kinder nicht den mindeſten Vortheil ziehen.