Päiar Titel.
Von den verſchiedenen Arten, das Eigen⸗ thum zu erwerben.
Art. l.
Da Eigenthum der Guͤter wird durch Erbſchaft, durch Schenkungen zwiſchen Lebenden, durch teſta⸗ mentariſche Schenkungen, oder durch die Wirkung
Anmerkungen.
Zum Art. 1 unb 2. Wenn auch nicht Inſtinct und Natur den Menſchen zum geſellſchaftlichen Leben ver⸗ einigen würden, ſo wurde ſein Intereſſe ihn dazu antreiben; denn die individuelle Sicherheit und das Eigenthum, welche ihn am naͤchſten angehn, neh⸗ men in der geſellſchaftlichen Vereinigung ihren Ur⸗ ſprung. Ohne Geſellſchaft wäre er auf ſeine allei⸗ nige Stärke beſchraͤnkt: es würde keine gemeinſchaft⸗ liche Vorſicht für die Zukunft, keineöffentliche Wach⸗ ſamkeit ſelbſt fuͤr den, der nicht für ſich ſelbſt ſorgt, kein Eigenthum, als das von Dingen, deren man ſich würklich und phyſiſch bemächtigt hätte, beſtehen. Die Geſellſchaft allein garantirt dem Menſchen das Feld, welches er gebaut hat, aber nicht bewachen kann; ohne ſie wurde das Eigenthum nichts, als ein chimari⸗ ſchet Traum ſein.


