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wieh,(das) wird angeſeben, als ſei es mit den Grundſtuͤ⸗ cken gegeben worden, zu deren Anbau es dient, 1064.
wiehpacht iſt die Lehnung einer Grundanzahl von Vieh, 1s00. Das dem Pächter auf ein Drittel gegebene Pachtvich kann nach dieſem Drittel in Beſchlag genommen werden, wenn es ihm nicht angedeutet worden, 1813. Viehpacht zur Haͤlfte iſ jene, wo der Vetvachter und Paͤchter das Vieh zur Hälfte ſtellen, und Gewinn und Verluſt zur Hälfte thei⸗ len, 1318. Die dem Baumanne gegebene Viehvacht. Wenn das Vieh gůnzlich ohne Verſchulden des Baumanns e runde gebt, ſo iſt der Verluſt für den Verpachter, 1827. S dem Pächter gegebene Viebpacht verblndet denſelben, zu Ende des Pachtes auf dem Maierhofe Vieh von gleichem Werthe mit jenem, däs er empfangen hat, zurdek zu laſſen, 1821. Der ſelbſt gaͤnzliche Verluſt, den ein Zufall verurſacht hat, trift den Paͤchter, 1325. Aller Vortheil gobört ihm zu, 1823. Die einfache Viehpacht gibt dem Verpaͤchter und Paͤchter⸗ jedei gleichen Antheil an Gewinn und Verluſt, 1804. Der Paͤchter vuͤrgt nicht fuͤr ungefäͤhre Zufaͤlle, wenn ſie ſich nicht durch ſein Verſchulden ereignen, 1807.
Pollmacht(die) iſt unentgeldlich, wenn keine entgegenge⸗ ſetzte Uebereinkunft vochanden iſt, 1986. Eine in allgemei⸗ nen Ausdruͤcken abgefaßte Völlmacht betrift nur Handlun⸗ gen der Verwaltung, 1538. Ein Bevollmaͤchtigter kann nur eine Perſon bei einem Familienrath erſetzen, 412. Die
WPartheien, welche nicht verbunden ſind, bei den Urkunden des buͤrgerlichen Standes perſoͤnlich zu erſcheinen, koͤnnen ſich durch einen Bevollmächtigten vertreten laſſen, 36. Die Vollmachten werden in der Schreibſtube des Tribunals hin⸗ terlegt und von dem der ſie vorgelegt hat, parapbirt, 44.
Eein beſonders und in beglaubter Form Bevollmaͤchtigter
kann gegen eine Heurath Einwendungen machen, 66. Er kann die von dem Gatten eines Abweſenden eingegangene Heurath angreiffen, 139, er kann fuͤr den auf Eheſcheidung Beklagten vor Gericht erſcheinen, 243. Eine Schenkung annehmen, 933. Die vermuthlichen Erben des Abweſenden, koͤnnen wenn er keine Vollmacht hinterlaſſen hat, die einsweilige Einſetzung in ſeine Guͤter von dem Tage ſeines Verſchwin⸗ dens an begehren, 120. Wenn der Abweſende eine Voll⸗ macht hinterlaſſen hat, koͤnnen ſie dieſes Begehren erſt nach zehn verfloſſenen Jahren machen, 121.


