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Das bürgerliche Gesetzbuch der Franzosen : Nach der sterotypischen Ausgabe von Firmin Didot / Ganz neu übersetzt von J.P. Ackermann
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richtlichen Anzeige, die ihm davon hat muͤſſen gemacht wer⸗ werden, ein Zehntel weiter ſteigern, 2185.

Vertrag,(der) iſt eine Uebereinkunft, durch die man ſich zu etwas verbindet, 1101. Er iſt beiderſeitig, wenn die Verbindlichkeit gegenſeitig iſt, 1112. Er iſt Tauſchvertrag, wenn jede Parthei ſich verbindet, eine Sache zu thun, die als Gegenwerth deſſen angeſehen werden kann, was man fuͤr ſie thut, r104. Er iſt einſeitig, wenn ſich nur eine Parthei gegen die andere verbunden hat, 1103. Jeder Ver⸗ trag muß eine Urſache haben, 1126. Hat er keine, oder eine falſche oder unerlaubte, ſo iſt er nichtig, 1131. Der unentgeldliche oder wohlthätige iſt, in welchem eine der Partheien der andern umſonſt einen Gefallen erweißt, 1103. Der laͤſtige iſt, der jede Partbei zu etwas verbindet, 1106. Der Verſicherungsvertrag iſt ein gewagter nach den See⸗ geſetzen zu beurtheilender Vertrag, 1964. Der Miethungs⸗ vertrag, S. Miethung, 1703. Der Heurathsvertrag iſt aller Uebereinkuͤnfte, die weder den Sitten noch den Ge⸗ ſetzen zuwider ſind, empfaͤnglich, 1367. Er laͤßt einige Veraͤnderungen in den Gegenſcheinen, welche unten an den urſchriften des Vertrags beigefuͤgt ſind, zu, 1396. Er kann nach der Abſchließung der Heurath nicht mehr ver⸗ aͤndert werden, 1396. Er kann nach der Wahl der Par⸗ theien entweder unter der Ausſteuerverordnung oder jener der Guͤtergemeinſchaft ſtehen, 1391. Es iſt erlaubt, ſich der Ausſteuerverordnung nicht zu unterwerfen, oder ſich ohne Guͤtergemeinſchaft zu verheurathen oder von Guͤtern ge⸗ rrennt zu leben, 1329. Der Heurathsvertrag ohne Guͤter⸗ gemeinſchaft gibt der Frau die Verwaltung ibrer Guͤter nicht, 1830. Die Klauſel der Guͤtertrennung gibt ihr die Verwaltung, 1836. Die Verwanden der Gatten, ja ſogar Fremde konnen ihnen das ganze Vermoͤgen oder einen Theil deſſelben, das ſie bei ihrem Abſterben hinterlaſſen, ſchenken, 1oga. Geſellſchaftsvertrage ſind jene, kraft welcher man etwas in die Gemeinſchaft gibt, 1234. Gewagte Vertraͤge böngen von einem ungewiſſen Ereigniſſe ab, 1964. Still⸗ ſchweigende Verträge ſind willkuͤhrliche Handluugen der Menſchen, aus denen einige Verbindlichkeit entſpringt, 1371. Jener, der freiwillig das Geſchaäͤft eines andern verwaltet,

hat alle Verbindlichkeiten eines Bevollmaͤchtigten auf ſich/*

1372. Wer empfaͤngt, was man ihm nicht ſchuldig iſt, iſt zur Wiedererſtattung verbunden, 1376. Hat er es unredli⸗