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Das bürgerliche Gesetzbuch der Franzosen : Nach der sterotypischen Ausgabe von Firmin Didot / Ganz neu übersetzt von J.P. Ackermann
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wenn er vor dem Verlauf von fuͤnfzehn vollen Jahren vom Tage ſeiner Entweichung gerechnet wieder erſcheint; koͤmmt er aber erſt nach fuͤnfzehn vollen Jahren zuruͤck, ſo gibt er ihm den zehnten Theil davon zuruͤck.

Nach dreiſig vollen Jahren der Abweſenheit ſoll ihnen der ganze Ertrag der Guͤter zugebören.

Alle dieienigen, welche dieſe unbeweglichen Guͤter des Ab⸗ weſenden nut in Kraft der einsweiligen Beſitznehmung ge⸗ nießen, ſollen nichts davon weder veraͤußern noch verpfänden koͤnnen.

r29. Wenn die Abweſenheit von dem Tage der einsweili⸗ gen Beſitznehmung oder von dem Zeitpunkte an, wo der in der Gutergemeinſchaft lebende Gatte die Verwaltung der Guͤter des Abweſenden uͤber ſich genommen hat, gerechnet, dreiſig volle Jahre gedauert hat; oder wenn von dem Dage der Geburt des Abweſenden hundert volle Jahre verfloſſen ſind; ſo ſollen alle Buͤrgſchaftsleiſtungen aufgehoben ſein. Alle berechtigten Theil⸗ haber ſollen die Theilung der Guͤter des Abweſenden begeh⸗ ren und verlangen koͤnnen, daß der Gerichtshof erſter Inſtanz die endliche Beſitzergreiffung ausſpreche.

130. Die Verlaſſenſchaft des Abweſenden ſoll von dem Tage ſeines bewieſenen Abſterbens zum Vortheil derjenigen, welche an dieſem Zeitpunkt ſeine naͤchſten Erben waren, eroͤffnet ſein; und diejenigen, welche die Guͤter des Abweſenden genoſ⸗ ſen haben, ſollen gehalten ſein, dieſelbe, vorbehaltlich jedoch des von ihnen in Gefolg des 127ten Artikels erworbenen Be⸗ trags derſelben, zuruͤckzugeben. 2

131. Wenn der Abweſende wieder zum Vorſchein koͤmmt, oder wenn ſein Daſein während des einsweiligen Beſitzſtandes erwieſen wird, ſo ſollen die Wirkungen des urtheils, welches die Abweſenheit ausgeſprochen hat, aufhoͤren; unbeſchadet jedoch der fuͤr die Verwaltung ſeiner Guͤter im rten Kapitel vorgeſchriebenen Erhaltungsmaßregeln, wenn ſolche ſtatt hatten

rz2. Wenn der Abweſende ſagar nach der endlichen Be⸗ ſitzergreifung wieder erſcheint, oder ſein Daſein erwieſen iſt, ſo ſoll er ſeine Guͤter in dem Zuſtande, in dem ſie ſich befin⸗ den, den Kaufſchilling der veraͤußerten Guter, ſo wie auch jene, welche aus der Verwendung des Kaufſchillings er⸗ worben worden, wieder zuruͤck erhalten.