Druckschrift 
Das bürgerliche Gesetzbuch der Franzosen : Nach der sterotypischen Ausgabe von Firmin Didot / Ganz neu übersetzt von J.P. Ackermann
Entstehung
Seite
494
Einzelbild herunterladen

494 5

richtlichen Anzeige, die ihm davon hat muͤſſen gemacht wer⸗ werden, ein Zehntel weiter ſteigern, 2185.

vertrag,(der) iſt eine Uebereinkunft, durch die man ſich zu etwas verbindet, 1101. Er iſt beiderſeitig, wenn die Verbindlichteit gegenſeitig, 1112. Er iſt Tauſchvertrag, wenn jede Parthei ſich verbindet, eine Sache zu thun, die als Gegenwerth deſſen angeſehen werden kann, wad man für ſie thut, 1104. Er iſt einſeitig, wenn ſich nur eine Partbei gegen die andere verbunden hat, r103. Jeder Ver⸗ trag muß eine Uurſache haben, 1126. Hat er keine, oder eine falſche oder unerlaubte, ſo iſt er nichtig, 1131. Der unentgeldliche oder wohlthaͤtige iſt, in welchem eine der Partheien der andern umſonſt einen Gefallen erweißt, 1105. Der laͤſtige iſt, der jede Parthei zu etwas verbindet, 1106. Der Verſicherungsverttag iſt ein gewagter nach den See⸗ geſetzen zu beurtheilender Vertrag, 1964. Der Miethungs⸗ vertrag, S. Miethung, 1703. Der Heurathsvertrag iſt aller Uebereinkuͤnfte, die weder den Sitten noch den Ge⸗ ſetzen zuwider ſind, empfänglich, 1387. Er laͤßt einige Veräͤnderungen in den Gegenſcheinen, welche unten an den Urſchriften des Vertrags heigefugt ſind, zu, 1396. Er kann nach der Abſchließung der Heurath nicht mehr ver⸗ zndert werden, 1395. Er kann nach der Wahl der Par⸗ theien entweder unter der Ausſteuerverordnung oder jener der Guͤtergemeinſchaft ſtehen, 1391. Es iſt erlaubt, ſich der Ausſteuerverordnung nicht zu unterwerfen, oder ſich ohne Guͤtergemeinſchaft zu verheuratben oder von Guͤtern ge⸗ trennt zu leben, 1329. Der Heurathsvertrag ohne Guͤter⸗ gemeinſchaft gibt der Frau die Verwaltung ihrer Guͤter nicht, 1630. Die Klauſel der Guͤtertrennung gibt ihr die Verwaltung, 1536. Die Verwanden der Gatten, ja ſogar Fremde koͤnnen ihnen das ganze Vermoͤgen oder einen Theil deſſelben, das ſie bei ihrem Abſterben hinterlaſſen, ſchenken, 1092. Geſellſchaftsverträge ſind jene, kraft welcher man etwas in die Semeinſchaft gibt, 1832. Gewagte Vertraͤge hoͤngen von einem ungewiſſen Ereigniſſe ab, 1964. Still⸗ ſchweigende Vertraͤge ſind willkuͤhrliche Handlungen der Menſchen, aus denen einige Verbindlichkeit entſpringt, 1371. Jener, der freiwillig das Geſchaͤft eines andern verwaltet⸗ hat alle Verbindlichkeiten eines Bevollmaͤchtigten auf ſich,

Wer empfängt, was man ihm nicht ſchuldig iſt, iſt pu Wiedererſattung verdunden, 1376. Hat er es unredli⸗