— 766— Alles unter Strafe der Nichtigkeit.
2186. Wenn die Glaͤubiger in der vorbe⸗ ſtimmten Friſt und Form die oͤffentliche Verſteige⸗ rung nicht nachgeſucht haben; ſo bleibt der Werth
des Gutes auf den Preis endlich feſtgeſetzt, der
entweder im Erwerbungsvertrag ausbedungen, oder vom neuen Eigentuͤmer erklaͤrt worden iſt. Letzte⸗ rer iſt demnach von allen Privilegien und Hypo⸗ theken frei, wenn er den Glaͤubigern, die in der Ordnung ſind, bezalt zu werden, den Preis entwe⸗ der bezalt, oder ihn hinterlegt.
2187. Koͤmmt es zum Wiederverkauf an den Meiſtbietenden; ſo geſchieht er nach den fuͤr die gezwungene Ausweiſung vorgeſchriebenen Formen, und auf Betreiben des Glaͤubigers, der ihn nach⸗ geſucht hat, oder auch des neuen Eigentuͤmers.
Wer ihn betreibt, hat in den desfallſigen Ankuͤn⸗ digungen den Preis anzugeben, der im Contracte
ausbedungen oder erklaͤrt iſt, und die Summe druͤber, worauf ihn der Glaͤubiger zu bringen ober bringen zu laſſen ſich verbunden hat.
2188. Wer auf dieſe Art ein Gut an ſich ſteigert, muß, auſſer dem Anſteigerungspreis, dem nunmehr aus dem Beſitz geſetzten Ankaͤufer oder Geſchenknehmer die Koſten und Gebuͤhren ſeines Contractes zuruͤck geben. Er muß ihm ferner die Koſten der Eintragung in die Buͤcher des Hypo⸗
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2189. nußer das hiekenden; dintragen zu
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