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Bürgerliches Gesetzbuch der Franzosen / Uebersetzt von P. F. Cremer, Regierungscommissaire bei dem Civilgerichte des Crevelder Bezirks
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eine kurze Erwaͤhnung von den geſchehenen Ein⸗ ſpruͤchen zu thun. Eben ſo ſoll er auf dem Ran⸗ de des Blattes, wo die Einſpruͤche eingeſchrieben

ſind, die Urteile oder Aeten bemerken, wodurch der

Einſpruch abgewieſen wird, und wovon ihm eine Ausfertigung zugeſtellt worden iſt.

68. Thut jemand Einſpruch gegen die Hei⸗ rath; ſo kann ſie der Beamte des Civilſtandes nicht vollziehen, es ſey denn, daß man ihm vor⸗ her die Abweiſungsacte zugeſtellt habe, unter Stra⸗ fe von drei hundert Franken Geldbuſſe und Schad⸗ loshaltung.

69. Wird gagen die Heirath nicht eingeſpro⸗ chen; ſo geſchieht davon in der Heirathsacte Er⸗ waͤhnung: und wenn die Aufgebote in mehrern Gemeinden geſchehen ſind; ſo muß von dem Be⸗ amten des Civilſtandes jeder Gemeinde eine Be⸗ ſcheinigung beigebracht werden, daß kein Einſpruch geſchehen iſt.

70. Der Beamte des Cioilſtandes laͤſt ſich

von jedem der kuͤnftigen Eheleute ihren Geburts⸗

ſchein geben. Iſt es aber einem von beiden un⸗ moͤglich ihn beizuſchaffen; ſo kann er den Mangel erſetzen, indem er eine Beſcheinigung beibringt, daß ſeine Geburt, wie er ſie angiebt, landkundig ſey. Die eben bemerkte Beſcheinigung wird von dem Friedensrichter ſeines Geburtsortes oder Wohnor⸗ tes erteilt.

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