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iſt buͤrgerlich verantwortlich fuͤr die Aenberungen, die ſie erleiden koͤnnten: jedoch bleibt ihm, nach Befinden, ſein Regreß offen gegen den, von dem eine ſolche Aenderung herruͤhrt.
Unbeſchadet der im peinlichen Geſetzbuche gerhcierhen Strafen, koͤnnen die Beteiligten Schad⸗ loshaltung fodern fuͤr jede Aenderung, fuͤr jedes Falſum in den AOcten des Civilſtandes, fuͤr jede Einſchreibung dieſer Acten, die auf ein fliegendes Blatt und anders als in die hiezu beſtimmten Re⸗ giſter geſchehen iſt.
. 53. Bei der Hinterlegung der Regiſter in der Gerichtskanzlei ſoll der Regierungscommiſſaire bei dem Gericht erſter Inſtanz ihren Zuſtand unterſu⸗ chen, uͤber dieſe Unterſuchung einen kurzen Aufſatz anfertigen, die Zuwiderhandlungen und Verbre⸗ chen der Beamten des Civilſtandes in dieſer Hin⸗ ſicht angeben, und darauf antragen, daß ſie zu den geſetzlichen Geldbuſſen verurteilt werden.
54. In allen Faͤllen, wo ein Gericht erſter Inſtanz uͤber Acten erkennt, die den Civilſtand be⸗ treffen, koͤnnen die Beteiligten gegen das Urteil die geeigneten Rechtsmittel ergreifen.
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