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hierunten aufgezaͤlten buͤrgerlichen Rechten zu be⸗ rauben: jede Verurteilung zu einer dieſer Strafen hat zur Folge den buͤrgerlichen Tod.
23. Die Verurteilung zum natuͤrlichen Tode zieht nach ſich den buͤrgerlichen Tod.
24. Die uͤbrigen lebenslaͤnglichen Leibesſtra⸗ fen haben nur dann den buͤrgerlichen Tod zur Folge, wenn das Geſetz dieſe Wirkung mit ihnen verknuͤpft hat.
25. Vermoͤge des buͤrgerlichen Todes verliert der Verurteilte das Eigentum aller Guͤter, die er beſas. Seine ganze Hinterlaſſenſchaft iſt eroͤfnet fuͤr ſeine Erben, denen das Geſetz ſeine Guͤter zu⸗ weiſt, eben ſo, als wenn er eines natuͤrlichen To⸗ des und ohne Deſtament geſtorben waͤre.
Er iſt unfaͤhig, irgend eine Erbſchaft mehr anzutreten, oder durch Erbſchaft an jemand die Guͤter zu uͤberbringen, welche er in der Folge et⸗ wa erworben haͤtte.
Er kann weder ganz, noch theilweiſe, uͤber ſei⸗ ne Guͤter verfuͤgen, weder durch Schenkung unter Lebendigen, noch durch Teſtament; eben ſo wenig kann er auf jene Art etwas empfangen, mit Aus⸗ nahme deſſen, was ihm als Nahrung gegeben wird.
Er kann nicht Vormund werden, noch auf ir⸗


