Vorrede.
Bey der Uebergabe unſerer Ueberſetzung des Coder Napoleon in die Hände des deutſchen Publikums, glauben wir dem⸗ ſelben kurzlich uͤber die Beweggründe, Grundſätze uud Abſichten, welche uns bey dieſer Arbeit leiteten, Rechenſchaft ablegen zu müſſen. Ohne dem Werthe der berſchiedenen fruͤhern, zum Theil ſehr eilfertig gemach⸗ ten Ueberſetzungen dieſes Codey zu nahe zu treten, duͤrfen wir behaupten, daß ſie faſt durchgaͤngig mehr fuͤr ein bloß neugieriges Leſe ⸗Publikum berechnet, als fuͤr Unter⸗ thanen, Sachwalter, Richter und Be⸗ amte beſtimmt ſcheinen.
Dieſen darf nichts dunkel und unbe⸗ ſtimmt bleiben, ihnen muß jeder Zweifel uͤber den Sinn des Hriginals erſpart werden.
Hiezu wird aber mehr als ein bloßes Ueberſetzen der Worte des Originals in


