wenn ſie Verwandte ſind, den Grad ihrer Verwand⸗ ſchaſt enthalten.
Derſelbe Akt muß ſerner, in ſo ſern man ſie wiſſen kann, die Vor⸗und Znnamen, Profeſſion und Wohn⸗ ort der Aeltern des Verſtorbenen und ſeinen Geburts⸗ ort angeben.
8o. Bei Sterbfaͤllen in den Militaͤr⸗und Civil⸗ Hospicälern oder andern oͤffentlichen Haͤuſern ſind die Vorgeſetzten, Direktoren, Verwalter und Herrn die⸗ ſer Häuſer gehalten, den Beamten des Civilſtandes in den vier und zwanzig Stunden davon zu benachrich⸗ tigen, der ſich dahin zu begeben hat, um ſich des Sterbfalls zu verſichern, und ſodann gemaͤß der vorher⸗ gehenden Artikel nach den Erklaͤrungen, die ihm ge⸗ macht worden ſind, und den Erkundigungen, die er eingezogen haben wird, den Akt auſſetzt.
Es ſollen auſſerdem in beſagten Hospitaͤlern und Haͤuſern, zur Einſchreibung dieſer Erklaͤrungen und Nachrichten beſtimmte, Regiſter gehalten werden.
81. Wenn Spuren oder Anzeichen eines gewaltſa⸗ men Todes oder andere Umſtaͤnde, welche einen ſol⸗ chen Verdacht verurſachen koͤnnten, vorliegen, darf man die Beerdigung nicht eher vornehmen, als bis ein PolizeiBeamter, mit Zuziehung eines Geſund⸗ heits Beamten uͤber den Zuſtand der Leiche, und die darauf Bezug habende Umſtände, ſo wie uͤber die Nachrichten, die er uͤber Vor⸗und Zunamen, Alter, Profeſſion, Geburts⸗und Wohnort der ver⸗ ſtorbenen Perſon hat einziehen koͤnnen, einen Verbal⸗ Prozeß aufgeſetzt hat.
82. Der Polizei Beamte iſt gehalten, dem Beam⸗ ten des Civilſtandes des Ortes. worin die Perſon ver⸗ ſtorben iſt, alle die in ſeinen VerbalProzeß eingefuhr⸗ te Rachrichten mitzutheilen, nach welchen der Sterb⸗ Akt abgefaßt werden muß.


