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Kodex Napoleon / übersetzt und kommentirt von F. Lassaulx, ordentl. Professor an der hohen Schule der Rechte in Koblenz
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Seite
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ob ſie den Partheien verwandt oder verſchwaͤgert ſind, von welcher Seite und in welchem Grade.

Viertes Kapitel. Von den SterbAkten.

77. Keine Beſtattung darf ohne die Erlaubniß des

Civilbeamten, die auf ungeſtempeltes Papier und ohne Koͤſten ausgeſtellt werden muß, ſtatt haben. Dieſer dorf ſie nicht eher ertheilen, als nachdem er ſich zu dem Verſtorbenen verfuͤgt, um ſich von deſſen Ableben zu verſichern, und die, durch die Polizei⸗ Verordnungen vorgeſehene Fälle ausgenommen, erſt 24 Stunden nach dem Sterbfalle.(1)

78. Der SterbAkt ſoll auf die Erklärung zweier Zeugen von dem Beamten des Civilſtandes aufgeſetzt werden. Dieſe Zeugen muͤſſen, wenn es moͤglich iſt, die zwei naͤchſte Verwandte oder Nachbarn, oder, wenn jemand auſſerhalb ſeinem Wohnorte verſtorben iſt, die Perſon, bei welcher er verſtorben iſt, und ein Verwandter oder ein anderer ſein.

79. Der SterbAkt muß die Vor⸗und Zunamen, Alter, Profeſſion und Wohnort der verſtorbenen Per⸗ ſon, den Vor⸗und Zunamen des andern Ehegatten, wenn die verſtorbene Perſon verheurathet oder verwitt⸗ wet war, die Vor⸗und Zunamen, das Alter, die Profeſſion und den Wohnort der Erklärenden, und,

(1 Kaiſerl. Debret vom(a Thermidor 13) 30 Juli 1805.Es iſt allen Maires⸗ Adjunkten und Mitgliedern von Munizipa Verwal⸗ tungen verboten, den Transport, die Präſentation, das Depot, die Beſtattung von Leichen, und die Eroffnung der BegräbnißOrte zu erlauben; allen Kirchen Verwaltungen und Konſiſtorien, fo wie allen andern⸗ welche berechtigt ſind, die zu dem Begräbniſſe erforderliche Lleferungen zu machen, beſaote Lieferungen zu thun; allen Pfar⸗ reru und Deſſerventen, irgend eine Leiche abzunehmen, oder ſie auſſer die Kirchen und Tempel zu begleiten, wenn nicht eine von dem Veamten des Civilſtandes ertheilte Erlaubniß der Beſtattung vorliegt, uuter Strafe, als Uebertreten des Geſetzes verfolgt zu

werden,

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