Teil eines Werkes 
Erste Abtheilung, Privatrecht : Erster Theil (1809)
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411
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kationen im Wohnſit geſchehen; derjenige aber, der gar kei⸗ nen Wohnſitz in Frankreich hat kann auch daſelbſt keine Verkuͤndigung erlaſſen. 5. 58. Mo. 7. Seite 212. Bernardi, in ſeinem Commentaire sur la loi du 26 ventose 14,(titre du mariage) S. 35 findet zwiſchen dem Artikel 170 und qs einen Widerſpruch, und behaup⸗

tet, der erſte ſei nur an ſolchen Orten anwendbar, wo

kein franzöſiſcher diplomatiſcher Agent befindlich iſt. Dieſe Behauptung iſt durchaus falſch. Siche 5 5. it 2* Seire 179). §. 68. No. 15. Seite 256. Durch ein Urtheil vom 6. März 1808 hat der Appell⸗ hof von Bruͤſſel die ehrfurchtsvolle Anfragen der Urſula

Fruyt aus dem Grunde nichtig erklärt, weil der Notar, der bei der Zuſtellung des erſten Aktes nur die Mutter zu

Hauſe traf, die Anfrage nur an dieſe, und die beide fol⸗

gende nur an den Vater gerichtet hatte.(Decisions

notables de la Cour d'appel de Bruxelles, 1608 II. §. 74. No. 6. Seite 293.

Pigeau, in ſeinen: e élémentaires du nouveau droit civil, I. 62. zählt den Abgang der EheVerkuͤndi⸗ gungen unter diejenige Irregularitäten, welche die Rulli⸗ tat der Ehe nie nach ſich ziehen können: la loi ne pro⸗ nonce pas la nullité, mais Jehlement une amende. Dieſe Behauptung ſtützt er auf den Art. 192. Wenn je⸗ doch der Art. 191 die Ehe, qui n'a point été contracté publiquement nichtig erklaͤrt, ſo iſt dies doch gewiß von derjenigen zu verſtehen, bei welcher die Verkuͤndigungen

abſichtlich unterlaſſen worden ſind; der Art. 193 läßydaruͤber

keinen Zweifel übrig, indem er ſagt: lors méme que ces