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mögens, noch durch den Umſtand, daß ſie die Immobel der⸗ felben ungetheilt mit Dritten beſitzen, der Verbindlichkeit entheben können, elu Inventarium und eine Abſchätzung ih⸗
res geſammten Vermoͤgens errichten zu laſſen.
Th. U.§. 110. S. 201.
Dem Art. 4 des Dekrets vom 28 Februar 1810,(Annalen der G. N. III. S. 251) zufolge, darf kein Geiſtlicher, welcher dlter als zwei und zwauzig Jahre aber juͤnger als 25 Jahre
iſt, zur Prieſter Weihe zugelaſſen werden, bevor er ſich nicht
üͤber die Einwilligung ſeiner Aeltern, nach Vorſchrift der Civil⸗
geſetze in Betreff der Ehe ſolcher Familienſohne, welche noch nicht
fuͤnf und zwanzig volle Jahr alt ſind, ausgewieſeu hat.
Th. II.. 111. S. 216. Die viterliche Gewalt, ſo wie die derſelben auklebende ee⸗
nußrechte, verliert ferner dasjenige der Aeltern, welches zu ei⸗
ner Zuchtpolizeyſtrafe verurtheilt worden iſt, als überführt, die
Proſtitution oder die Corruption ſeiner Kinder beguͤnſtigt oder erleichtert zu haben. Art. 335 der peinlichen Geſetzbuchs. Th. ll. 5. 119. S. 277.
Ein weiterer Fall der Interdietion iſt in Hinſicht auf dasjeni⸗ ge Individuum vorhanden, welches zu der Strafe angeſtrengter Arbeiren verurtheilt worden iſt; dieſe Interdietion tritt durch das urtheil, kraft des Geſetzes, ein, und wahrt ſo lange als die Strafe. Dem Interdizirten wird in derſelben Form, welche fuͤr die Ernennung der Vormuͤnder bet der gewoöhnlichen Interdiction vorgeſchrieben iſt, ein Curator ernannt, welchem die Verwaltung ſeiner Guͤter uͤbertragen iſt.(Art. 29 des peinlichen Geſetzbuchs.)
Nachdem der Verurtheilte ſeine Strafe ausgeſtanden, wird ſein Vermoͤgen ihm ausgeliefert, und der Curator hat ihm Rech⸗ nung abzulegen.(Art. 30) Allein wahrend der Dauer der Stra⸗ fe darf ihm keine Summe Geldes, keine Proviſſon, kein Theil ſeiner Einkuͤnfte ausgehaͤndigt werden,(Art. 34.
Dieſe Individuen ſind ferner, fuͤr immer, unfähig, Geſchwor⸗


