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Erste Abtheilung, Privatrecht : Erster Theil (1809)
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(402 N worden iſt, indem geſchiedene Ehegatten ſich nicht wieder vereinigen duͤrfen, wohl aber im Falle der Trennung von

Tiſch und Vett, ſo wir in dem Falle, wo der Mann, ohne

auf Scheidung oder ſelbſt auf die Trennung von Tiſch und Bett zu klagen, bloß auf Beſtrafuns des Ehebruchs geklagt haͤtte;

3) Den Fall ausgenvmmen, wo der Mitſchuldige des Ehebruchs der Fran auf eine durch den Art. 338 zulaͤſſig erklaͤrte Wei⸗

ſe der Mitſchuld uberfuͤhrt iſt, darf das ScheidungsUrtheil der Ehebrecherin die Ehe mit einer beſtimmten Perſon⸗ welche der Richter fuͤr den Mitſchuldigen ihres Ehebruchs zu halten geneigt waͤre, nicht verbieten, indem die aus dieſem Verbot herflieſſende Unfaͤhigkeit zur Ehe eine Ponalitat iſt

welche die gerichtlich erwieſene Mitſchuld vorausſetzt. Th. n. 5. 10o. S. 130.

Ein hoͤchſt merkwuͤrdiges Urtheil des Kaſſationshofs,(in mei⸗

nen Annalen der G. N. IW. B.) welches von der CivilSection am 3 Detober 1810 erlaſſen, und wodurch auf den von Amts⸗ wegen erlaſſenen Antrag des General Prokurators Merlin eine gegentheilige Eutſcheldung des Appellhofs von Lüttich zum Portheil des Geſetzes kaſſirt ward, hat entſchieden:

1) Daß, wenn in Hinſicht auf die Eheſcheidung mit gegenthei⸗ liger Einwilligung Vater und Mutter in ihren Meinungen ge⸗ thellt ſind, die Eheſcheidung nicht ſtatt finden kann, ſelbſt wenn der PVater ſeine Einwilligung dazu ertheilen ſollte;

2 daß die folgenden Erkldrungen, um dieſe Eheſcheidung zu verlangen, unter Strafe der Nullität, weder vor, noch nach Ablauf der erſten vierzehn Tage des vierten, füͤnften und zehnten Monats, von der erſten Erklärung an, abgegeben werden duͤrfen;

3) Daß die Ebegatten, welche i⸗ Eheſcheidung auf dieſem

Wege erwirken wollen, ſich weder durch die freiwilige Ab⸗ theilung des in die Gemeinſchaft gehoͤrigen Mobiliar Per⸗