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her den Geſetzgeber, dieſen zu verbieten, jenen zu dulden, einen dritten zu unterſtutzen und anzuerkennen. Alle poſt⸗ tive Geſetze über Religions Gegenſtaͤnde, gehoͤren daher dem Staats Recht an; was in dieſen nicht enthalten iſt, gehört vor das Forum des Gewiſſens, und es kann da⸗ von hier keine Rede ſein.
§. 7.
Das PrivatRecht hat die Perſonen und die Sa⸗ chen zum Gegenſtande, nämlich die Verhältniſſe der Perſonen untereinander, und die daraus entſpringende Befugniſſe, und die Verhältniſſe der Perſonen zu den Sa⸗ chen, die im Verkehr ſind, und die Befugniſſe, welche aus dieſen Verhältniſſen in Hinſicht auf die Sachen ent⸗ ſpringen. Perſönliche Geſetze, Real»oder dingliche Geſetze.
fust. g 12 de J. N. G. et C.(I. 2) Thibants Verſuche(I. 15
Locré, introd. chap. XVIII.
1) Die Eintheilung in jus personarum und jus rerum hat zu groſſen Diskuſſionen Anlaß gegeben. Ich ſtelle ſie hier in dem Sinne auf, in welchem der Koder Napoleon ſie angenommen hat, und da in der That keine andere Verhältniſſe als die oben angefuͤhrte denkbar ſind, welche zugleich auch die negative Rechte begreifen, ſo finde ich keinen Grund, um ſie, wenigſtens in einem prak⸗ tiſchen Geſetzbuch, zu verwerfen.*)
2) Man nimmt gewohnlich, mit den Römern, drei Materien
*) Man darf nur die loin personnel les et réelles in dieſem Sinne nicht mit dem Statut réel on personnel vermiſchen, wovon in der Folge die Rede ſein wird⸗


