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vaVortheil erlaſſen warden ſind: Geſetze der oͤffent⸗ lichen Ordnung.(Loix d'ordre public) Endlich ergänzt das poſitive Geſetz das Naturrecht, welches im ge⸗ ſellſchaftlichen Zuſtande unzulanglich ſein wuͤrde; daher die Verordnungen uͤber das Schickſal der Dinge, die nach dem Naturtecht mit dem Tode der Eigenthuͤmer in den herrenloſen Zuſtand zuräckfallen„ die Verlängerung des Eigenthums⸗ Rechtes über die Gränzen des Lebens hinaus, die aͤuſſere Form der Vertraͤge, um deren Vollziehung durch aͤuſſere Ge⸗ walt zu verſichern, daher die Geſetze, welche die aus dem Naturrecht herflieſſende Befugniſſe reguliren, geſellſchaftli⸗ che Laſten damit verknuͤpfen.(z. B. mit der väterlichen Be
walt. ꝛc. c.)
56. Civil Recht im Allgemeinen nennt man den Inbegriff
aller poſitiven Geſetze eines Volkes. Qus Civitatis.)
Dieſe theilt man in ſo viel Gattungen ein, als es allge⸗
meine Verhaltniſſe unter den Menſchen giebt; nämlich Das VölkerRecht Gdroit des gens) oder die Ge⸗
ſetze, welche die Verhältniſſe zwiſchen den ver⸗ ſchiedenen Nationen und die daraus herſieſene Be⸗ fugniſſe reguliren.
Das Staats Recht, eipi publie) die Ge⸗ ſetze, welche die Verhältniſſe zwiſchen dem Staats⸗ Oberhaupt und den Mitgliedern des Staats, ſo wie zwiſchen den verſchiedenen Staats Gewalten, und die daraus herflieſſende Befugniſſe, reguliren. 132
Das PrivatRecht,(droit privé, nach dem heuti⸗ gen Sprach Gebrauch: droit civil, Civil Recht) wel⸗ ches die beſondere Verhältniſſe zwiſchen den Men⸗


