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ſubjektiven Sine des Wortes. unterchellungen des Rechtes in dieſer Hinſicht, find die Befugniſſe, welche us einzelnen Verhältniſſen entſpringen. Deshalb kann die Rechts Wiſſenſchaft auch die Kenntniß der Rech⸗ te und Verbindlichkeiten definirt werden. Ueber die mannichfaltige Bedeutungen⸗ welche man dem Worte Rechtbeilegt, ſiehe Heineccins, Eleinenta juris civilis, 6 18. Gluͤcks
Commentar über die Pandekten 1. und uͤber deren Berichti⸗ gung Thibauts Verſuche uͤber einzelne Weie der Theoris
des Rechtes I. 82 u. ff⸗ §. 3.
Das NaturRecht,(Tus naturæ et gentium, droit naturel) begreift die Vorſchriften, nach welchen der Menſch im Zuſtande der Natur und unabhängig von jedem fremden und aͤuſſern Willen(poſitiver Geſetz⸗ gebun g) das was gerecht iſt, von dem, was unrecht⸗ lich iſt, unterſcheidet. Das Naturrecht iſt bei allen. Völkern daſſelbe, weil es aus dem menſchlichen Gewiſſen herfließt.
Thiraut S. d. P. 8. 8. Inst. 1. 2. pr. Locrs, Esprit An
Code Napoléon, introduct. chap. VII. et X. Coccejus, jus
civile controversum, I. I. 5. Domat, Traité des loix, Ch. XI.
) Erſte Eintheilung der Geſetze, nach ihrem Urſprung.
Natuͤrliche, innerliche, unveraͤnderliche und po⸗ ſitive, geſchaffene, willkuͤhrliche.
2) Giebt es ein Naturrecht oder nicht? Sobald wir Rechts⸗
wiſſenſchaft im Allgemeinen: die Kenntniß deſſen was gerecht und ungerecht iſt(der Rechte und Verbindlichkeiten), defi⸗ niren, ſo kann man auch wohl die Kenntniß deſſen, was im Naturguſtande gerecht iſt oder nicht, Naturrecht,


