1. Buch. I. Tit. Von dem Genuſſe und dem Verluſte der Civil⸗Rechte.
raliſirung; 2) durch eine von dem Kaiſer nicht autoriſirte Annahme eines offentlichen, von einer fremden Regierung, verliehenen Amtes;*) 3) endlich durch jedes in einem frem⸗ ein Handlungs⸗Etabliſſement oder Immobilien von einem hinreichen⸗ den Werthe beſitzt, um die Zahlung der Schuld zu ſichern, oder wenn er als Bürgen eine in Frankreich domieilirte Perſon ſtellt, deren Zahlungsfähigkeit anerkannt iſt.
) Ne IX. Kaiſerl. Derret in Betreff der im Auslande mit oder ohne Erlaubniß des Kaiſers naturaliſirten Franzoſen, und jener⸗ die in den Dienſt einer fremden Macht getreten ſind; oder kuͤnſtig darin treten wollen; gegeben im Pallaſte zu Trianon den 26. Auguſt 1811.
Napoleon ꝛc. Es ſind uns verſchiedene Fragen in Anſehung der Franzoſen vorgelegt worden, die ſich im Auslande niederge⸗ laſſen haben, und wir haben gefunden, daß es nützlich ſey, unſere Geſinnungen uͤber dieſen Getzenſtand bekannt zu machen.
Schon durch unſer Deeret vom 6. April 1809 haben wir über die Franzoſen, welche die Waffen gegen das Vaterland getragen paben, über jene, welche ſich bey einer Macht beſinden, mit welcher wir einen Krieg beginnen, und ihren Boden nicht verlaſſen, ſo wie über jene entſchieden, welche wir zurückberufen haben, und die dieſem Befehle keine Folge leiſten.
Nichts iſt aber bis jetzt, weder uͤber die mit oder ohne unſere Erlaubniß im Auslande naturaliſirten Franzoſen„noch über jene beſtimmt worden, die wirklich in den Dienſt einer fremden Macht getreten ſind, oder kuͤnftig darin treten wollen.
Wenn die Conſtitutions⸗Acte vom a8. Frimaire g. J. erklaͤrt, daß man durch die Natmaliſtrung im Auslande die Eigenſchaſt eines Franzoſen verliert, und wenn das Geſetzbuch Napoleons ſich mit den Franzoſen, die ihr Vateriand verlaſſen, in Anſehung des PVerluſtes, der Erhaltung und der Wiedererlangung ber bürger⸗ lichen Rechte beſchäſtiget hat, ſo ſiehr man nicht, daß in dem einen und dem andern Geſetze das Verlaſſen des Vaterlaudes in Beziehung auf das Staats Recht und auf die allgemeine Ordnung des Staats betrachtet worden iſt.
Da wir jene unſerer Unterthanen, welche erlaubte Beweggründe beſtimmen, ſich im Auslande naturaliſiren zu laſſen, nicht mit jenen vermiſchen wollen, deren Betragen den Charakter der Treu⸗ loſigkeit an ſich traͤgt, ſo haben wir beſchloſſen; dieſen wichtigen Theil der Geſetzgebung durch gegenwärtiges feſtönſtellen und zu ergänzen.


