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tionen verbietet. Denn ſonſt muͤßten in Frankreich uͤber⸗ all keine wohlthaͤtigen Stiftungen geduldet werden, die doch die Regierung gerade recht beguͤnſtigt. Bigot de Preameneu ſpricht ja davon, daß durch die Fami⸗ lienfideicommiſſe eine große Maſſe des Eigenthums dem Verkehr entzogen wird; und wie paßt das auf Stiftungen, wie die Reichhelmſche iſt? Wie viel ſol⸗ cher Stiftungen ſind vorhanden, und wie viel wer⸗ den noch gemacht werden? Gewiß ſehr wenige. Und ſoll denn im Geiſte der neuen Geſetzgebung auch gar kein Vermoͤgen mehr dem Verkehr entzogen werden? Wem duͤrfte es einfallen, ſo etwas ungereimtes zu be⸗
haupten? Muͤßte doch etwas nach der neuen Verfaſſung und Geſetzgebung an der Reichhelmſchen Stiftung aufgeho⸗ ben werden, ſo wuͤrde es allein die— hier ſo nichts bedeutende— fideicommiſſariſche Ei⸗ genſchaft ſeyn. Die Stiftung als Stif⸗ tung, unter der von dem Teſtator angeordneten Ad⸗ miniſtration und mit den ihr auferlegten Leiſtungen, kann nicht aufgehoben werden. Die zweite Frage ſollte eigentlich ganz unbeant⸗ wortet bleiben, denn es iſt nach dem vorhin Geſagten nicht denkbar, daß die Reichhelmſche Stiftung aufge⸗ hoben werden koͤnnte. Wir wollen indeß den undenk⸗
baren Fall ſetzen. Es moͤchte ſcheinen, als wenn zur Theilung des Fideicommißfonds,(ſo will ich hier den eigentlichen Fundationsfond nennen,) nur die maͤnnliche Deſcen⸗
denz der urſpruͤnglich Subſtituirten berufen werden aͤooͤnnte, indem dieſe nach dem Deſtament nur ein ius
quaeſitum auf das fideicommiſſariſche Vermoͤgen hat. Es duͤrfte dies noch mehr ſo ſcheinen, wenn die even⸗ tuelle Reichhelmſche Dispoſition zur Ausuͤbung gekom⸗ men waͤre. Allein das Folgende wird zeigen, daß die
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