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die naturaliſatton en pays èétranger doch wohl nur
alsdann erſt die Eigenſchaft eines Franzoſen aufheben
duͤrfte, wenn es gewiß ſei, daß der Naturaliſirte nicht
dabei die Abſicht der Ruͤckkehr gehabt. Nicht jede Na⸗
turaliſation geſchehe ohne die Abſicht der Ruͤckkehr. Es gebe ja Faͤlle, wo ein Franzoſe ſich auswaͤrts na⸗ turaliſiren laſſen koͤnne, lediglich in der Abſicht, um ſich gewiſſe Gluͤcksausſichten zu erhalten, und mit dem Vorſatz, wenn er ſich ſolche zugeeignet, alsdann nach Frankreich zuruͤckzukehren, und das Erworbene zu ge⸗ nießen.— Alllein ſo wichtig auch die Modiſicationen
waren, die man in dieſer Hinſicht vorſchlug, ſo gingen ſie doch nicht durch, aus dem hier nicht durchgreifen⸗ den Grunde, weil der Franzoſe, der nach Frankreich zuruͤckkehre, ja ſeine Civilrechte wieder erhalte. Ich
ſage: aus dem hier nicht durchgreifenden Grunde, weil kein ius poſtliminii angenommen worden iſt, und al⸗
ſo der Franzoſe doch die in der Zwiſchenzeit und waͤh⸗
rend der Naturaliſation verlornen Rechte auf ewig ein⸗
buͤßt. Die von Locré hier vorgebrachten Beſtim⸗ mungsgruͤnde rechtfertigen die Verordnung des Ge⸗
ſetzes durchaus nicht.
Der zweite Fall iſt l'acceptation non auto-
riſée par le gouvernement, des fonctions publi-
ques conférées par un gouvernement étranger. Ein Franzoſe, ſagt Locré,*) welcher oͤffentliche
durch eine fremde Regierung ihm ertheilte Aemter an⸗
nimmt, uͤbernimmt zugleich gegen dieſe Verpflichtun:
gen, welche durchaus mit der Subordination und Treue incompatibel ſind, die er ſeinem Vaterlande ſchuldig iſt. Dies Princip kann nur eine Ausnahme
leiden, naͤmlich wenn eine mit Frankreich befreundete Macht Unterſtuͤtzung verlangt, die das eigene Inter⸗
—
) Eprit du Code Napolcon, Tom. 1. pag. 141 ſq.
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