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Feierſtunden. 1865. 557 ———-—-—O—
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tinum, eines der ſieben Wunderwerke Deutſchlands in da⸗ noch nicht das Glück gehabt haben, es ſelbſt zu ſehen, maliger Zeit, blieb bis zum Jahre 1547, wo es wegge⸗ dürfte es nicht unintereſſant ſein, wenigſtens die Theile und nommen wurde, um durch ein anderes erſetzt zu werden, Zugaben kennen zu lernen, aus denen dieſes monumentale welches aber erſt 1574 vollendet wurde. Dieſes zweite Kunſtwerk, dieſes Zeugniß menſchlichen Scharfſinnes und Uhrwerk blieb erſt nach 215 Jahren, alſo in dem denk⸗ heldenmüthigen Ausdauer des Genies beſteht.
rvürdigen Jahre 1789 ſtille ſtehen, und ſein Gehäus wenig⸗ Unten vor dem wunderbaren, geheimnißvollen Baue ſtens iſt noch das des jetzigen, welches mit ſeinem aller- iſt ein Himmelsglobus aufgeſtellt, welcher die täglichen Be⸗ dings noch bei Weitem complicirteren Mechanismus jedem wegungen der Geſtirne angibt und für die geographiſche Beſchauer ein gerechtes Staunen verurſachen muß. Es Breite von Straßburg eingerichtet iſt: er enthält über rührt von dem trefflichen Künſtler Johann Baptiſt 5000 Sterne. Die Kreiſe des Meridians, ſowie des Hori⸗ Schwilgur aus Straßburg her und iſt in den Jahren zonts ſind unbeweglich; aber der Aequator, die Ekliptik, 1838 bis 1842 angefertigt worden. Für diejenigen, die der Colurus der Sonnenwenden und der Nachtgleichen wird
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Wahecge Eine ſolche, we
lche von Renten lebt.
durch das Uhrwerk bewegt. Außerdem wird durch den Komput(comput ecclésiastique). Dieſer zeigt zuerſt die Himmelsglobus auch noch die Präceſſion oder das Vor⸗ laufende Jahreszahl; dann den Sonnencyclus von 28 Jah⸗ rücken der Aequinoctien(Verſchiebung der Ekliptik) gezeigt. ren, den Mondcyclus von 19 Jahren ſammt der Goldenen Hinter der Himmelskugel iſt der ewige Kalender mit Zahl mit einer alle 304 Jahre eintretenden Abweichung allen Angaben, welche die Chronologie erfordert. Neben von einem Tage und allen im Gregorianiſchen Kalender ein⸗ dem beweglichen Kreiſe des Kalenders ſtehen die den Tag geführten Verbeſſerungen des älteren Kalenders; ferner die und die Nacht allegoriſch darſtellenden Statuen des Apollo Indiktion mit der Römer Zinszahl, eine Periode von 15 d der Selena, von denen der Erſtere mit einem Pfeile Jahren; die Sonntagsbuchſtaben auch für die Säkularjahre den jedesmaligen Tag zeigt. In dem mittleren Raume ſammt den erfolgenden Berichtigungen; die Epakten oder Kalenderſcheibe wird die ſogenannte ſcheinbare Zeir an die Beſtimmung der letzten Tage vom letzten Neumonde an
en: Auf⸗ und Niedergang der Sonne, der tägliche Lauf beim Anfange eines Jahres mit vielen Ausnahmen und kondes in Bezug auf die Erde, jede Sonnen⸗ und Abweichungen, und zuletzt auch den Tag des Oſterfeſtes. inſterniß u. ſ. w. ſieht man dabei ſich plaſtiſch voll⸗ Auf der rechten Seite ſind unten die Sonnen⸗ und Mondsäquationen angebracht und iſt die ſcheinbare in die
uf der linken Seite des Ganzen iſt der kirchliche wahre Zeit umgewandelt.


