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italieniſchen Uhr noch bis auf unſere Zeit Spuren erhalten haben.
Alsdann ſind die Menſchen darauf verfallen, den wandernden Schatten der Sonne zur Zeitbeſtimmung zu benutzen, welchen bekanntlich ein von der Sonne beſchie⸗ nener Stab auf eine Ebene wirft.
Solche„Sonnenuhren“, neben denen man auch bald Vorrichtungen erfand, den Mittag, alſo die Kulmina⸗ tion der Sonne, möglichſt genau zu beſtimmen(ſogenannte Gnomone), wurden gewöhnlich auf den öffentlichen Plätzen zum allgemeinen Gebrauch angebracht. Sie konnten doch wenigſtens, namentlich ſpäter mit Hülfe der Sonnentafeln des Hipparch(ſt. um das Jahr 125 v. Chr.), die Zeit etwa bis auf Minuten angeben. Die Minute war, wie ſchon aus dem Worte ſelbſt hervorgeht, der kleinſte meß⸗ bare Zeittheil im Alterthume.
In der heiligen Schrift, als dem Geſchichtswerke der Juden, finden wir die erſte Andeutung von Sonnenuhren im 2. Buche der Könige, Kap. 20, V. 9 und 10, und im Jeſaias, Kap. 38, V. 8, in welchen Stellen Gott dem Könige Hiskia von Judäa(dieſer lebte ungefähr 7 ½ Jahrh. v. Chr.) durch den Propheten Jeſaias als Zeichen, daß ſein Wort, ihn noch 15 Jahre leben zu laſ⸗ ſen und ihn ſammt der Stadt Jeruſalem„von der Hand des Königs zu Aſſyrien(Sanherib) zu erretten,“ ſich er⸗ füllen werde, verkünden läßt, daß der Schatten am Son⸗ nenzeiger 10 Linien zurückgehen ſolle.
Bei den Griechen wurde nach ſchriftlichen Zeugniſ⸗ ſen die erſte Sonnenuhr von Anaximander in Lacedä⸗ monien 545 v. Chr. verfertigt. Während daher noch bei Homer die Stunden nicht gezählt, ſondern benannt wer⸗ den, wie z. B.„die Stunde des Melkens“, ſo ladet bei Ariſtophanes ein Athener ſeinen Freund„um die Stunde des zehnfüßigen Schattens“ zu Gaſte.
In Rom kamen nach Plinius die Sonnenuhren im Jahre 306 durch Papirius Curſor, nach zuver⸗ läſſigeren Berichten erſt im Jahre 276 v. Chr. durch Valerius Meſſala auf.
Die Reichen hatten dazu eigene Sklaven, die Zeit zu „holen“ und dem Herrn zu überbringen. Dieſe fanden nun freilich die Zeit, um die ſie befragt waren, an den Son⸗ nenuhren, wie ſtand es aber mit derjenigen Zeit, welche während ihrer Rückkehr vom öffentlichen Platze in die Woh⸗ nung verfloſſen waren?!„Eine auf ſolche Weiſe erhaltene Zeitbeſtimmung,“ ſagt daher Arago im genannten Werke, „mochte wohl für die Bedürfniſſe des gewöhnlichen Lebens ausreichend ſein, aber ſie ermangelte jeder Genauigkeit, und zu wiſſenſchaftlichen Beobachtungen hätte ſie keineswegs dienen können.“
Nachtſtunden ſind dem früheren Alterthume durchaus fremd geweſen, die Nacht iſt nur höchſtens in vier Nacht⸗ wachen, ſogenannte Vigilien, eingetheilt worden.
Die Alten haben ſich in der Nacht durch Beobachtung des Auf⸗ und Niederganges der Geſtirne oder durch Beobach⸗ tung des Durchganges der hellſten Sterne durch die höch⸗ ſten Stellungen, welche ſie in ihrer täglichen Laufbahn er⸗ reichen, zu helfen geſucht. Dies beweiſen uns z. B. Stel⸗ len in den⸗Tragödien des Euripides(480— 407 v. Chr.), wo u. A. einmal dem Chore auf die Worte:
„Nenn mir den Stern, der jetzt durchgeht,“ geantwortet wird: E
„Im Oſt erglänzen die Plejaden, Am Himmel hoch der Adler ſteht.“
Feierſtunden. 1865.
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Die durch die fehlende Continuität des Sonnenſcheins dennoch ſehr beſchränkte und mangelhafte Dienſtbarkeit der Sonnenuhren ließ denkende Männer einen Mechanismus erfinden, der, ganz unabhängig vom Laufe der Sonne, die Stunden wenigſtens ebenſo genau, wie die Sonnenuhren es am Tage thaten, zu bezeichnen vermochte, und dies wurde durch den gleichmäßigen Fall von Waſſer(·νμιννισσ oder Sand in ein Gefäß oder durch Ausfluß aus einem Gefäſſe von beſtimmtem Inhalte erreicht.
Anfänglich waren dieſe Waſſer⸗ oder Sanduhren) nur ſo beſchaffen freilich, daß man erſt nach dem gänz⸗ lichen Ausfluſſe des Waſſers oder Sandes eine verfloſſene Zeitdauer, meiſtens von einer Viertelſtunde, beſtimmen konnte. Man bediente ſich ihrer namentlich dazu, die Dauer der Reden abzumeſſen, welche von den öffentlichen Rednern und Advokaten in einer Volksverſammlung oder vor Gericht gehalten wurden. Wenn mehrere Redner nach einander das Wort hatten, ſo beſtimmten die Behörden Jedem im Voraus eine Klepſydra. Dabei kam es aber öfters vor, daß die⸗ jenigen, welche mit der Beobachtung der Waſſeruhren beauf⸗ tragt waren, ihre Freunde begünſtigten und ihre Gegner benachtheiligten, indem ſie entweder den Durchmeſſer der kleinen Ausflußöffnung oder den Rauminhalt des zu fül— lenden Gefäſſes abänderten. Letzteres erreichten ſie durch Stücke Wachs, welche ſie unbemerkt an den inneren Gefäß⸗ wänden anbrachten oder verſtohlener Weiſe daraus ent⸗ fernten.
Nach und nach vervollkommnete ſich aber dieſe Art von Zeitmeſſern, und namentlich war es der um die Mitte des zweiten Jahrhunderts lebende Mechaniker Kteſibios, welcher ſich ein großes Verdienſt um ſie erwarb. Dieſer benutzte nämlich das ausgefloſſene Waſſer als bewegende Kraft, indem er durch daſſelbe ein Rad, an dem verſchie⸗ dene Tröge angebracht waren, die das Waſſer der Reihe nach füllte, in eine rotirende Bewegung verſetzen ließ, welche ſich dann wieder einem Räderwerke mittheilte.
Bei anderen Klepſydren wurde die bewegende Kraft durch das Aufſteigen des Waſſers erlangt, welches ſich in einen unbeweglichen und verſchloſſenen Behälter ergoß: in dieſem befand ſich aber ein„Schwimmer“, welcher ein Zahneiſen trug, das in ein Triebrad eingriff und ein Syſtem gezahnter Räder in Rotation brachte, wodurch dann ſehr mannigfaltige Wirkungen erzielt wurden.
So hatten denn die gezahnten Räder bereits in den Waſſeruhren des Kteſibios eine wichtige Rolle zu ſpie⸗ len. Wenn es nun allerdings heutzutage unmöglich iſt, den erſten Erfinder der gezahnten Räder namhaft zu machen, ſo ſteht doch wenigſtens ſo viel feſt, ſowohl nach den Be⸗ richten des Ariſtoteles, als durch die Erfindungen des Archimedes und die Klepſydren des Kteſibios, daß ſie ſchon ſeit länger als 2000 Jahren bei Maſchinen in An⸗ wendung gebracht worden ſind.
Mit dem Verfalle des Römerreiches geriethen aber die Räderuhren wieder in Vergeſſenheit, und erſt im 8. Jahr⸗ hundert, als der Papſt Paul I. an den Frankenkönig Pip⸗ pin den Kurzen, welcher den Langobarden Ravenna und die Pentapolis genommen hatte, um dieſe Gebiete dem Papſte zu übergeben, eine Räderuhr zum Geſchenk machte, erwachte von Neuem das Intereſſe für dieſe, wie man glaubte, neu erfundenen Inſtrumente. Im Jahre 807
.*) Simplic. ad Aristot. coel. 2 beſchreibt eine ſolche als deεκον στενστοαιαονν πααασιτενεαν νQνννOν³ἀςρσινν⁴μμςαe αην⁸ diςατεεμνηνααεέννε
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