krinnerungen.
77. Band.(Neununddreißigſter Jahrgang.) Heft X.
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lum das drohende Geſchick zu beſchwören? Soll ich
Julius Cäſar von Capua. allein daſtehen und ſehen, wie Einer nach dem An⸗ Hiſtoriſche Erzählung von J. dern ſich treulos von mir wendet?“
1„O tadelt nicht den Bruder, vergeßt nicht
(Fortſetzung.) unſere Treue und Liebe. Mag Euch das Aergſte
treffen, wir werden nie von Eurer Seite weichen.“
III. 1„Ihr wollt es nicht, doch werdet Ihr es kön⸗
— nen? Dein Gemal, der uns noch ſchirmen könnte,
witters, das von der Ferne her ſich dro Schutz mehr. Auch Alopo wird ſinken, denn ich v hend ankündigt, traf die Kunde von der habe keine Macht, ihn zu retten. Ach, verhaßt ſind —— Gefangennahme Sforza's und dem herri⸗ Alle, die ich liebe, und gegen ſie richtet ſich der en ſchen Auftreten Jakob's den königlichen Groll des Feindes. Darum denke Du an Dein Hof, und Johanna ſah mit Bangen Heil, Katharina. Du biſt jung, ſchön und haſt der Stunde entgegen, wo Jakob ſeinen Einzug gerechte Anſprüche an das Leben, Du ſollſt nicht halten und ihre morſche Macht mit kühner Hand mit mir leiden.“— zerbrechen würde. Ihr Geiſt hatte keine Raſt und.„Nein, nimmer laſſe ich von Euch, meine Ruhe mehr, ſe zitterte für ſich und ihre Getreuen. Gebieterin und gern trage ich alles Leid, das mich
„Wo weilt Pandolfello?!“ rief ſie ſchmerz⸗ treffen kann. Das ſoll mein Dank für Eure hohe lich zu Katharina;„will er ſich nicht ermannen, Gnade ſein.“
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Erinnerungen. 1859. 37
M ie ein plötzlicher Donnerſchlag eines Ge⸗ iſt in der Gewalt ſeiner Feinde; Du haſt keinen M


