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im Joſefſtädter und im Theater an der Wien ziem⸗
tigen Treiben der Tage vor Weihnachten geht ſo Man⸗ ches mit wenig oder gar keiner Beachtung vorüber, was wohl zu anderer Zeit mehr Theilnahme gefunden hätte. Vor Allem war dieß bei Herrn Haaſe's Gaſtſpiel der Fall, bei dieſem ſo unglü cklichen Gaſtſpiel dieſes ſonſt ſo gefeierten Künſtlers. Doch nicht die gegenwärtige Periode allein, auch der genannte Schauſpieler ſelbſt trägt Schuld an der kalten Aufnahme ſeines Auftretens am hieſigen Carltheater. Die leidige Geſchichte der ver⸗ ſuchten Rezenſentenbeſtechung hat ſich nicht vollſtändig aufgeklärt, obwohl ſie in den öffentlichen Blättern in Aufforderungen und Entgegnungen behandelt wurde. Haaſe's Gaſtſpiel, welches eigentlich auf zwölf Dar⸗ ſtellungen berechnet war, reduzirte ſich auf ſechs, hingegen verdoppelte Frl. Déjazet unter fortwährend ſteigendem Beifalle ihren urſprünglich feſtgeſetzten Cyklus von Vorſtellungen. Das Theater wurde bei ihrem letz⸗ ten Auftreten mit der Gegenwart Ihrer Majeſtäten des Kaiſers und der Kaiſerin beehrt, und die Scheidende am Schluſſe mit einem wahren Regen von Kränzen und Bouquets überſchüttet. Auch die vielgeprieſe⸗ nen Violin⸗Virtuoſinen Ferni haben uns verlaſſen. Dagegen iſt Pepita mit einem jungen Mädchen, das als ihre Schweſter gilt, in unſeren Mauern eingerückt und wir erwarten außer dem fröhlichen Weihnachtsfeſte noch ſo manches Neue, namentlich in der Theaterwelt. Vorläufig haben zwei ſogenannte„Zukunfts⸗Poſſe I
lich günſtigen Erfolg und wir können der„letzten Baſtei“ und ihrer Kollegin„Nach der Stadterwei⸗ terung“ immerhin ein längeres Leben profezeien. Letzteres Stück perſiflirt in pikanter Weiſe die Gegenwart, indem es eine Reihe ſatyriſcher Bilder in dem künftigen Wien vor Augen ſtellt. Schulknaben gehen mit Schul⸗ mädchen Arm in Arm aus dem Konvikt nach Hauſe,
Feuilleton.
Paſſagiere wollen über die Taxe zahlen, worüber die Fiaker ſich beſchweren und Beſtrafung des Unverſchämten verlangen, reiche Hausherren, die in Noth, Wirthe, die höflich ſind dc. oc. In der Burg führte man Herſch's „Anneliſe“ mit ſchwachem Erfolge auf und bereitet jetzt die„Feenhände“ vor. Kaiſer's neueſtes Stück:„Die Wirthstochter“, ſoll nächſtens im Carltheater zur Aufführung kommen, im Joſefſtädter Theater haben bereits die Proben von Berg's neuem
Stücke:„Die Tochter des Tiſchlers“, begonnen.
Sie ſehen, für Unterhaltung wird vorgeſorgt. Zudem erwarten wir Direktor Renz mit ſeiner Geſellſchaft; der Circus Renz in der Leopoldſtadt wurde vollſtändig renovirt..
Miszellen.
Literariſches.
Eine außerordentlich erfreuliche Erſcheinung iſt Louis Libny's großes Prachtwerk„Egypte, scenes de voyage en Orient“, Text von Alfred v. Kremer (Kommiſſions⸗Verlag von Gerold). Die uns vorliegende erſte Wiſfeue enthält vier äußerſt geſchmackvolle Far⸗ bendruckbilder in gr. Folio⸗Format aus dem ausgezeich⸗
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neten Inſtitute der HH. Reifferſtein& Röſch nach Li⸗ thografien von R. Alt und neben dem beigefügten Text und Proſpektus einen ſehr anerkennenden Brief Alex. v. Humboldt's. 10 Lieferungen ſind bereits vollendet und das Ganze ſoll in 15 Heſten abgeſchloſſen werden. Dieſes Werk beweiſt, daß nicht nur im Auslande vor⸗ zügliches in dieſer Sphäre geleiſtet, ſondern auch in unſerem ſo ſehr im Aufſchwung begriffenen Vaterlande erreicht werden kann.— Ebenſo reger Theilnahme er⸗ freut ſich auch die neue Ausgabe von Galetti's„Welt⸗ kunde“(Hartleben's Verlag), deren erſte Lieferung fer⸗ tig vorliegt. Auch hierüber drückt ſich der greiſe Autor des„Kosmos“ in einem dem erwähnten Hefte beige⸗ fügten autografiſchen Briefe in den ſchmeichelhafteſten Worten aus.— In der poetiſchen Welt regt es ſich auch geſchäftig. Außer einer recht anziehenden Dichtung von Karl Rick:„Poet. Briefe einer Frau“(Tendler), „Neueren Gedichten“ und„Novellen“ von Foglar (in der im Verlage der liter⸗⸗art.⸗typ. Anſtalt erſcheinen⸗ den„Sammlung öſterr. Dichter der Gegenwart“) und „Ein Dutzend Gedichte“ von Theodor Steinmann — meiſt lyriſchen Inhalts— die in der neueſten Zeit erſchienen, befinden ſich noch unter der Preſſe:„Ge⸗ ſchichte der modernen Poeſie Italiens“ von Kaj. Cerri, welcher ſich bereits durch ſeine„didaskaliſchen Dichtun⸗ gen“ bekannt gemacht hat, und„Junges Grün“, eine Sammlung durchwegs lyriſcher Poeſien von Karl Heidt. Auch dürfen wir nicht vergeſſen, daß Pölitz's „Oeſterr. Geſchichte“(bis zum J. 1815) ſich in der durch Ottokar Loxrenz neu beſorgten Ausgabe viele Freunde gewinnt. Die Verlagshandlung(Tendler und Komp.) hat ſich durch Herausgabe dieſes intereſſanten Werkchens um die Vermehrung der vaterländiſchen Ge⸗ ſchichtsliteratur ſehr verdient gemacht. Von Arneth's „Prinz Eugen“(liter.⸗art.⸗typ. Anſtalt) liegt nunmehr der dritte Band vollſtändig vor. Er reiht ſich den an⸗ dern in gleich würdiger Weiſe an.— Noch machen wir auf zwei bei C. Bellmann erſchienene Werke aufmerk⸗ ſam: Friedrich,„Aus dem Volksleben“. Erzählun⸗ gen. 2 Bände.— Kaempf,„Nichtandaluſiſche Poeſie andaluſiſcher Dichter aus dem 11., 12. und 13. Jahr⸗ hundert“. Ein Beitrag zur Geſchichte der Poeſie des Mittelalters. 2 Theileé.„
Demnächſt wird in Paris eine franzöſiſche Ueberſetzung in Verſen des„Fauſt“ von Goethe(des wirklichen„Fauſt“) von dem Artillerie⸗Lieutenant Alfons Fürſten von Polignac erſcheinen, welcher dieſe Ueber⸗ ſetzung der deutſchen Dichtung, deren Sprache er zur Zeit ſeiner Verbannung ſtudirte, vor den Mauern Se⸗ baſtopols, in den Laufgräben, begann und förderte.
Das Manuſkript über die ungariſchen Zigeuner von Franz Lißt befindet ſich bereits in den Händen eines Pariſer Verlegers..
Muſik und Theater.
Ein Neffe Meyerbeer's, Julius Beer, hat eine Oper vollendet, welche noch in dieſem Winter an einem Privattheater in Paris aufgeführt werden ſoll.
4 Direktor Thomè in Prag will noch in dieſem Winter die Opern„Sizilianiſche Veſper“ und„Lohen⸗ grin“ aufführen laſſen..
Im k. k. Hofoperntheater in Wien ſollen die noch in laufender Saiſon zu gebenden Opern in nachſtehender Reihe folgen:„Alma“ von Loewe;„Die Zauberin“ von Balfe;„Diana von Solanges“ vom Herzog von Koburg⸗Gotha.
Der rühmlich bekannte Kompoſiteur Hr. Doppler, deſſen nationale Opern, wie„Bengovszty“, „Wanda“ u. ſ. w. in der ungariſchen Muſt— im
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