Jahrgang 
2 (1850)
Seite
1653-1654
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1652

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1653

Anton Schoſſer's nachgelaſſene Gedichte, in der Volksmundart des Traunkreiſes. Sammt deſſen Biographie und Nationalmelodieen zu den Liedern, herausgegeben von A. J. Schindler. Stehr, Fr. Landbök. 1850. 12. 130 Seiten und 48 Melodien.

Ad. Stöber: Reiſebilder aus der Schweiz. St. Gallen. Scheitlin und Zollikofer. 1850. 12. 124 Seiten.

A. Thieme: Neue Gedichte. L. Garcke. 1850. 8. 283 Seiten.

Von miltlerem Werthe ſind:

H. von Loeper: Aus den Tagen der Jugend. Landsberg a. d. Warthe. Volger und Klein. 1850. 12. 132 Seiten.

G. Fobbe: Fantaſieblüthen. Linz. Joſeph Wimmer. 1850. 8. 237 Seiten.(Hochdeutſch und im Vollsdialekt.)

Merſeburg.

Berichtigung. In der Bücherſchau der vorigen

S

1654

Ander Linth: Die Landsgemeinde. St. Gallen Scheitlin und Zollikofez. 1649. 8. 52 Seiten Unbedeutende Leiſtungen.

Wilfried v. d. Neun: Im Freien. Leipzig. Kößling. 1850. 12. 56 Seiten.

Ad. Schults: Zu Hauſe. Elberfeld. Jul. Bädeker. 1850. 12. 50 Seiten.

Don Juan, Tragödie. Potsdam. E. Stechert. 1850. 8. 193 Seiten.

Außerdem iſt eingegangen eine ziemlich an⸗ ſprechende Erſcheinung:

Angelika von Skepgardh: Die Träume. Zwei Mährchen. Berlin. H⸗ Löwenherz. 1850. 8. 48 Seiten.

Heinr. Düntzer: Göthe's Prometheus und Pandora. Leipzig, Dyk. 1850. 8. 123 Seiten. (Gelehrt und anziehend.)

Nummer lies ſtatt Pſychreime Pſychorama.

Fenuilleton.

Correſpondenz.

Köln. Den 20. December.

Preuſten und ſeine Feinde. Ausweiſungen. Haus⸗ ſuchungen und Confiscationen.

Seit der Olmützer Conferenz fühlen wir Rheinländer uns unbehaglich; denn all' die Forderungen Oeſterreichs, Preußen gegenüber, waren ſo humoriſtiſch, und die Bewohner der ſo viel beſungenen Stromufer lieben den Humor. Die Hoffnungen liegen aber jetzt in den letzten Zügen, weil keine neuen und geſteigerten Noten don dem Oſten entſtrömen. Man meinte, Schwar⸗ zenberg werde fortfahren, bis endlich dann doch unſerem Kriegsminiſterium die Geduld ausgehe. Man hat ſich gefragt, was dem Superlativ näher ſtehe, die Nachgiebigkeit Preußens oder die Kühn⸗ heit Oeſterreichs und ſeiner Alliirten oder die Undankbarkeit deutſcher Fürſten, deren mehrere es vergeſſen zu haben ſcheinen, daß Preußen es allein war, das die Staatenſchiffe auf der hoch⸗ gehenden See der Revolution ins Schlepptau nahm und in den Sicherheitshafen brachte, daß Preußen durch die Volksvertreter aller germa⸗ niſchen Länder berufen wurde, über allen deutſchen Herrſchern zu thronen, welche Ehre aber der König ausſchlug, was bei ſeinen Treuen im Wupperthale den erſten Keim zur ſpäter erfolgten Eiporung pflanzte kurz, man hat vergeſſen,

daß Preußen ſein eigenes Intereſſe faſt nie in den Pordergrund trelen ließ, ſonſt konnte man unmöglich mit ſolchen Propoſitlonen heraus rücken, wie wir ſie eine Zeit lang faſt täglich laſen und hörten, ſonſt könnten ſich die kleineren Sitaaten, deren Schutz unſer Heer war, nicht ſo paſſiv verhalten, ſonſt durfte man nicht an der Seine vom Kaifer des linken Rheinufers faſeln! Alle Meteore am politiſchen Horizonte deuten darauf hin, daß man im Oſten, Norden und Weſten Europas vereint beſtrebt iſt, Preußens Einfluß auf die deutſche Politik zu ſchwächen und ſeine Rechte zu ſchmälern. Bis dahin haben die alten Feinde unſeres engeren Vaterlandes(vom dreißig⸗ jährigen Kriege her) nur auf diplomatiſchem Wege operirt und leider, vielleicht mehr als dem Scheine nach, Vortheile errungen. Es iſt am Ende über jeden Zweifel erhaben, daß der Verſuch nicht durch die Waffen würde weiter angeſtellt worden ſein, wenn Preußen von vorneherein energiſch den Forderungen entgegen getreten wäre im ſchlimmſten Falle, wo das Schwert die Noten ſchreibt, hätten ſich im weiteren Vaterlande gewiß mehr Freunde um den Aar verſammelt, wie vor einem Jahrhundert, wo Friedrich II. ſeine Feinde Oeſterreich, Rußland, Sachſen, Frankreich, den deutſchen Bund und Schweden zu Boden warf. Man erwartete auch allgemein, der Geiſt jenes großen Feldherrn werde erwachen; daher die Freudigkeit, mit welcher Männer und Jünglinge aus allen Gauen zuſammmentrateu, daher die Niedergeſchlagenheit, die an keinem Orte zu ver⸗

kennen iſt, daher der Aerger der Conſtitutionellen,