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Kuß und Ohrfeige. BRleine Movelle.
(Schluß.)
S Fir waren alle drei ſehr heiter geſtimmt. Cathinka erzählte mit viel Laune einige kleine Aventüren, die ſie auf dem Ball gehabt hatte, und da ſie die Gabe beſaß, Alles, ſelbſt an ſich unbedeutende Dinge, in einem ſehr komiſchen Licht darzuſtellen, ſo wurde herzlich darüber gelacht und geſcherzt, und der Rück⸗ weg verſprach noch angenehmer werden zu wollen als der Hinweg. Anna und ich hörten mehr zu, als daß wir ſelbſt ſprachen, deſto häuſiger aber begegneten ſich unſere Blicke, was vielleicht nur daher kommen konnte, daß wir uns ſo nahe gegenüber ſaßen, was mich aber nichts deſto weniger unbeſchreiblich be⸗ ſeligte, beſonders wenn ich das lebhafte Er⸗ röthen ſah, was dann jedes Mal ihr reizendes Geſichtchen übergoß.
Nach und nach wurde meine, bis dahin auf den Weg gerichtete Aufmerk⸗ ſamkeit geringer; es kamen einige Stellen, wo der Wind den Schnee etwas ver⸗ weht hatte, ſo daß es weit beſſer ging, wir ſogar etwas raſcher fahren konnten, und mein liebliches vis à vls ließ mich Alles um mich her vergeſſen. Plötzlich aber fuhren wir mit ſolcher Heftigkeit an einen vom Schnee ganz bedeckten Steinhaufen an, daß der Schlitten umſchlug, Cathinka und ich förmlich herausgeſchlendert wurden und auch der Kutſcher mehrere Schritte weit weg in den Schnee flog. Anna aber, vielleicht durch ein inſtinitartiges Anklammern im Augenblick des Sturzes, oder durch ſonſt ein zufälliges
Jahreszeiten II.(Nro. 52. Den 25. December.) —
Ereigniß am Fallen gehindert, war im Schlitten geblieben, aber wahrſcheinlich durch einen heftigen Schlag oder Stoß an den Kopf ſo betäubt, daß ich ſie, als ich im Nu wieder auf den Beinen war und zu ihrer Hülfe herbei eilte, völlig leblos, aber auch ohne das geringſte Zeichen äußerer Verletzung fand.
Meinen Schrecken will ich nicht beſchreiben; wer je Aehnliches erlebte, kann ſich in meine Lage denken, als ich das mir über alles theure Weſen, was noch ein paar Momente vorher mir gegenüber geſeſſen hatte, jetzt bleich, mit geſchloſſenen Augen, ohne das geringſte Lebens⸗ zeichen vor mir liegen ſah, und wenigſtens im Augenblick ſich kein Mittel darbot, ihr ſchleunige Hülfe zu leiſten. Glücklicherweiſe waren wir gerade neben dem einzigen Dörfchen, bei welchem der Weg vorbei führte und das nur kaum ein paar hundert Schritt ſeitwärts lag. Schnell nahm ich Anna in meine Arme, legte mit Cathinka's Beiſtand, die ſich auch nicht den geringſten Schaden in dem weichen Schnee gethan hatte, meinen wärmenden Mantel ſo um ſie, daß er mich beim Tragen meiner lieben Bürde unterſtützen mußte, und eilte dann, dem Kutſcher befehlend, ſich ſo gut als möglich zurecht zu helfen und uns auf dem viel weiter unten abführenden Fahr⸗ weg zu folgen, ſo ſchnell es gehen wollte, dem Dorfe zu.
Der dritte Feſttag, der hier, wie faſt an allen Orten, ein Tag des Vergvügens war,
hatte die guten Bewohner des Dorfs an das 193


