Jahrgang 
2 (1850)
Seite
895-896
Einzelbild herunterladen

895 S 896

Dokumenten, 10 Tonnen Gold, 3 Schiffen und ſzur Entſcheidung. Aus den Verhandlungen ging 100,000 Thlr. in der Leipziger Bank beſieht. hervor, daß Libri im Jahre 1842 aus der Bib⸗ Seit 18 0 haben ſich viele Erbberechtigte gemeldet, ſ liother Carpentras verſchiedene ſeltene Bücher ſind aber abgewieſen worden, weil ſie ſich nicht und Manuſeripte genommen, dieſelben nach Italien gehörig ausweiſen konnten⸗ Der Schneider Noak geſandt, um ſie anders einbinden zu laſſen und meint mit ziemlicher Beſtimmtheit, daß ſein ſ dann in London für 6000 Franes verkauft hatte. Großvater und der verſtorbene Schiffscapitain Eines dieſer Manuſeripte war Dantes divina Brüder waren, und beide in Pawſau in der commedia. Ferner hatte derſelbe aus der Bib⸗ Ingendzeit gelebt haben⸗ Bis jetzt iſt nur er⸗ſ liother Mazarins 150 koſtbare Manuſcripte und mittelt, daß gegen Ende des vorigen, Shr⸗ Autographen geſtohlen. u Troyes verſchwanden b geg 8 t hunderts ein Noak aus Pawlau in die Frde 19 italieniſche Werke aus dem Mittelalter, un⸗ gegangen und dann verſchollen ſei. Verhiteh mittelbar nachdem er die Bibliother beſuchte Zu ſich ſo, wie der Schneider Noak glaubt, dan Grenoble entwendete er 6 ähnliche Werke. Zu würden auch einige Häusler in Pawlau miterbei Montpellier beging er gleiche Schurkenſtreiche und Dieſen iſt vorläufig gerathen worden, ſich ja um ſeine ſtrafbare Handlung zu verbergen, ſtellte etwaiger großen Koſten zu enthalten. 3 er an den Platz der geraubteg Bücher werthloſe charteken. Aus der Bibliokhek zu Montpellier mn er auch einen Theil der Briefe der Königin riſtine. Am meiſten plünderte er aber das Pariſer Inſtitut, er nahm hier Briefe Karls VII., arl VMI., Franz l., die ganze Correspondenz inrich KW. mit ſeinem Weibe, endlich eine Menge i 1 1 Biefe berühmter Perſonen. Die Manuſtripte. Lippen von Kautſchuk verſchen, bringt nicht nurſ Lronard da Vineis, auf welche ſo ungemeinen deutliche Worte, ſondern auch kurze Sätze hervor, j Werth gelegt wurde, daß man ſie nur den Händen ſpricht ſie deutlich aus, ſingt, weint und bläſt bekannter Perſonen anvertraute, wurden ihm auf eine der Natur ſehr ähnliche Art. Dieſes ſ natürlich nicht vorenthalten, er ſtahl von denſelben Kunſtwerk bofindet ſich jetzt in Italien; dortigeſ 66 Blätter. Die Kiage ergab ferner, daß viele Blätter erwähnten deſſelben als im hohen Grade der geſtohlenen Bücher von Herrn Libri verkauft gelungen. Der Eigenthümer wird damit eineſ wurden, andere ſich aber auch in ſeiner Bibliothek Reiſe durch Oeſterreich antreten. Wenn manſ befanden, die man auf 600,000 Francs ſchätzt, dieſem Automaten noch das Schreiben beibringen woraus hervorgeht, daß Herr Libri ſich ſolcher könnte, wäre derſelbe der gutgeſinnten Preſſe ſtrafbaren Handlung ſchuldig machte, da er von in Oeſterreich beſtens zu empfehlen. ſeinem Gehalt von 4000 Francs unmöglich ſolch koſtbare Bücherſammlung anſchaffen konnte. Auch 3 zünaſt fand man in ſeiner Wohnung Inſtrumente, mit Eine kurchtbar⸗ Erploſion fand jüngſt zu denen man Stempel ausmacht, Bücher bindet Benares in Oſtindien ſtatt. Eine Flotille von. macht, i 3 Sſte Manuſeripte preßt und beſchneidet ꝛ⁊c. Der Ge⸗ 30 Böten, mit nicht weniger als 3000 Fäſſern ichtshof te Herrn Liöri[0 Pulver beladen, das für die Armee in den oberen 3 z S r 5 6 Provinzen beſtimmt war, hatte jene Stadt am n biente n e i en Verluſt Abend des 1. Mai erreicht und am Haupt⸗ er bürgerlichen Rechte nach ſich zieht. Landungsplatz in der Nähe eines greſen Hotels geankert. Um uhr ſeh mhi6 Allons donc! Ein Journal Californiens, ſüule aus einem der Böte emporſteigen und g eich 3* der Be the pacific news, erwähnt eine Entdeckung, die darauf erfolgte eine furchtbare Exploſion, die zehn 4 . 3 weun ſie ſich bewährt, alles übertreffen würde, engl. Meilen weit gehört wurde. Die Böte ſelbſt was man bis jetzt erlcbt. Es zebl ſichs wurden natürlich zerſtört, die Häuſer von Benares bis jetzt erlebt⸗ hande 6 420 bitten unſere freundlichen Leſer, nicht zu lachen wurden in ihren Grundlagen erſchüttert, 42 wir eninehmen dieſe fabelhafte Erzöhlhng einen Menſchen auf der Stelle getödtet, und 7 800 ver⸗ dieſe fabelhafte tzählung renommirten Lügenorgan, um nichts Gerin⸗ wundet. Wie es ſcheint, ſtand die Flottille unter teß ulgin Gebi iches aus en Wrlde⸗ der Auſſicht eines Subaltern⸗Offiziers, der beiſ gsc Srbirge, wol ans em der Ankunft in Benares ſeinen Peſten ver⸗ und Silberbergen beſteht. Dieſes merkwürdige e* S ſich in e Au evada, 250 miles von Pueblo in nordöſtlicher Richtung. Eine Karawane Emigranten machten Herr Libri, ein berühmter Gelehrter, Mitglied dieſe famoſe Entdeckung; allein die Gegend iſt des Pariſer Inſtituts, Profeſſor am College de ſo ungeſund und unwohnbar, daß von 200 Per⸗ france war beſchuldigt, aus verſchiedenen öffent⸗ ſonen, welche die Karawane bildeten, 50 allein lichen Bibliotheken koſtbare Manuſcripte und das Leben retteten. Man muß an nichts ver⸗ Bücher entwendet zu haben und hatte ſich dieſer zweifeln. Vielleicht berichtet ein amkrikaniſches Anklage durch die Flucht entzogen. Die gegen Blatt demnächſt die Entdeckung einer Goldmine ihn eingeleitete Klage kam vor einigen Tagen mit gemünzten Goldſtücken.

Ein Automat. Ein Wiener Blatt erzühlt Ein Mechaniker hat vor Kurzem einen Auto⸗ maten vollendet, an dem er 25 Jahre arbeitet und der Alles bis jetzt Geſehene dieſer Art über⸗ trifft. Dieſer Aukomat, mit einer Zunge und

Inſerate in den Jahreszeiten werden per geſpaltene Petit⸗Zeile oder deren Raum mit 14 Ngr. berechnet. 1250 Beilagen werden gegen 1 Rthlr. Pr. Cour. Gebühren beigelegt.

1

Jde gli gnſt Kin hen

ohen eine zu t wür Na ſch wh hiet zu der

Ale

Hel wei al un qu

tra

ſit

de Un we