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läugnung nicht ſelten zu ſeinem ſehr empfindlichen Schaden beſitzt, duldet dies Alles mit einer merk⸗ würdigen Lammsmiene, ja er gefällt ſich ſogar in dem fremden Flitter, nicht ahnend, daß er hiedurch zum Geſpötte und zur nicht ungerechten Verachtung der ganzen Welt herabſinkt, welche ohnedies gewohnt iſt, die Deutſchen als ihre Stiefkinder zu betrachten. Wenn mir in Zukunft Jemand mit ſanguiniſchen Hoffnungen von der „Kraft“ und Stärke der„deutſchen Nation“ vor⸗ reden wird— Dinge, an die ich, aufrichtig ge⸗ ſagt, keinen ſtarken Glauben habe— ſo werde ich ihn erſuchen, mit mir einen kleinen Ausflug nach dem Elſaße zu machen, damit er ſich dort von der Entnervung, der Schwäche und— dem Verfalle dieſes Volkes einen Begriff machen könne.— Sie werden es mir nicht glauben, wenn ich Ihnen ſage, daß es ſehr viele Elſäſſer giebt, welche gar keine Sprache ſprechen, denn das ſchauderhafte unverſtändliche Kauderwälſch, welches ſie„düdſch“ nennen, verſteht kein Deutſcher, woher er auch ſei, und ihr Franzöſiſch iſt gleich⸗ falls ſo verſtümmelt, daß ein Verſtändniß immer große Mühe und Anſtrengung koſtet.— Ueber die Urſache des plötzlichen Erſcheinens dieſer Flugſchrift und deren Verfaſſer trägt man ſich mit verſchiedenen Gerüchten herum. Einmal heißt es, ſie ſei von einer geheimen deutſchen Geſellſchaft in der Schweiz ausgegangen, welche durch die Erweckung des Nationalgefühls den Elſaß in die künftige deutſche Revolution hinein zu ziehen trachtet, für welche ſie ſehr bedeutende Hilfsmittel beſitzt; Andere hingegen meinen, ſie ſei von gewiſſen deutſchen Regierungsagenten ausgegangen, welche für ihre halbbanquerotten Häuſer in dem Elſaſſe Geſchäfte machen wollen, was ihnen aber nicht ſo leicht gelingen dürfte. Mit dieſer letzten Vermuthung bringt man auch einen Artikel der Frankf.„Ober⸗Poſtamts⸗Zeitung“ in Verbindung, worin der deutſche Abſolutismus Frankreich mit einer völligen Reſtauration und der Abtrennung Lothringens und des Elſaßes bedroht, durch welche einmal dieſer„jakobiniſche Staat“ gezüchtigt werden müſſe!— Wie dem auch ſei, die Schrift hat jedenfalls Aufſehen erregt, und wir ſind begierig, zu vernehmen, ob die franzöſiſche Polizei gleichfalls darauf Jagd machen wird.
Literatur.
Die Arnoldſche Buchhandlung in Leipzig, eine Firma, deren wohlbegründetes Renommee bekannt iſt, verfällt, ſeitdem ſie in die Hände eines Hrn. Hofmann gekommen, in die höchſt verwerfliche Manipulation, alten Büchern neue Titel vor⸗ heften zu laſſen, und ſo dieſelben von neuem als Novitäten anzupreiſen. Wenn Firmen von ge⸗ ringerer Bedeutung ſolche Kunſigriffe ſich erlauben, ſe iſt das Verfahren durch Geldnoth zu erklären, nicht ſo in vorliegendem Falle, da bekanntlich die Arnoldſche Buchhandlung in Leipzig nicht nöthig hat, zu ſolcher Duperie ſeine Zuflucht zu nehmen, und die Ehre einer Firma wie dieſe mindeſtens ebenſo hoch wie der Geldbeutel ſtehen ſollte.
Madame Karoline Pierſon hat uns unterm 27. Juni mit einem Schreiben beehrt, in welchem ſie uns auf die wirklich frappante Aehnlichkeit aufmerkſam macht, welche zwiſchen dem in No. 26 unter der Vorſchrift der Soldat von Dignano befindlichem Gedichte„Eisblumen“ und einem von
genannter Dame verfaßten gleichnamigen Gedichte
ſtattfindet, welches 1847 in den Jahreszeiten er⸗ ſchien. Dieſe Aehnlichkeit iſt ſo frappant, daß man faſt verſucht wird, den Dichter von Dignano für einen Plagiator zu halten. Bei dieſer Ge⸗ legenheit macht uns Madame Pierſon darauf auf⸗ merkſam, daß man ihre literariſchen Produktioneu bereits auf die unverſchämteſte Weiſe ausbeutete, ohne daß die Journaliſtik dieſe empörende Frei⸗ beuterei gebührender Maaßen züchtigte. Wir würden uns glücklich ſchätzen, wenn wir durch Facta von Madame Pierſon ermächtigt würden, dieſes unehrenhafte Verfahren gebührender Maaßen zu züchtigen.
In Perlin iſt ein zweiter Fürſt erſtanden, ſein Name iſt Eichenhauer. Das jüngſte Pro⸗ dukt ſeiner Speculation führt folgenden roman⸗ tiſchen Titel: Der Sohn des Raubritters, oder Laſterſtrafe und Tugendlohn. Romantiſche Ge⸗ ſchichte aus den Zeiten des Vehmgerichts.
Fr. Jalm, der Dichter des Sohns der Wild⸗ niß ꝛc. hat jetzt ſeine ſämmtlichen Gedichte er⸗ ſcheinen laſſen.
Adalbert Stikter iſt zum Inſpector und Schul⸗ rath für die Volksſchulen im Kronlande ob der Enns ernannt worden.
paris. Unter dem Namen:„Die allgemeine Republik“ iſt eine neue Staatsſchrift erſchienen, deren Haupimitarbeiter mehrere Repräſentanten der Linken, u. a. Francisque Bouvet, Savatier Laroche, Pascal Duprat u. ſ. w. und politiſche Flüchtlinge aller Nationen ſind.— Armand Mar⸗ raſt ſoll die Redaktion des„Credits,“ Organ der Cavaignac'ſchen Fraction, übernehmen.
Die deutſchen Flüchtlinge in Mordamerika und Eng- land. Nach Briefen aus Newyork haben F. Kapp und J. Fröbel ſich jetzt zu einem Commiſſionsgeſchäſt geeinigt, Zitz und Blenker leben auf einer Farm, Hoff von Mannheim, Fenner von Fenncberg und Rösler von Oels kamen erſt mit Familie an. G. Metternich malt Schilde für Wirths⸗ und andere Häuſer, die Gebrüder Hexamer haben eine Wirthſchaft eröffnet, Rotteck von Freiburg und der durch die Arbeitergeſchichte in der Schweiz compromittirte Dr. Maas ſind auch da. Annecke wohnt in äußerſt dürftigen Umſtänden in Wis⸗ conſin. Ein Gerant der„N. Rhein. Ztg.“ Korff, verkauft Bibeln und Heiligenbilder! Aus York in England erfahren wir: Struve und deſſen Frau befinden ſich noch dort; ihr Lager iſt ein Strohſack, das„Landgut“, in welchem ſie wohnen, war ehemals ein Beinhaus, und bietet keinen Schutz gegen üble Witterung. Bei Struve iſt noch Schnauffer. Erſterer iſt Ziegen⸗ hirt, letzterer Stallknecht bei dem Beſitzer des anliegenden Gutes(2). Die Flüchtlinge in London leben ſehr getrennt, und ſind in Parteien geſpalten. Der Deutſche muß ſich doch überall und in allen Verhältniſſen conſequent bleiben.
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