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Felir.
Hiſtoriſch-romantiſche Erzählung von Pertha von O.
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den Nachmittag mit ihm und ſeiner Familie eine ſehenswerthe nur zwei Stunden entfernte Ruine zu beſuchen.
Zur feſtgeſetzten Zeit erſchien der Graf, ſeinen Freund entſchuldigend, den ein uner⸗ wartetes, eiliges Geſchäft verhindert hatte, ihn zu begleiten. Der feine Anſtand des jungen Grafen verkündete den Mann von Welt, ſeine reiche Kleidung zeigte ſeinen ſchlan⸗ ken Wuchs vortheilhaft, ſein jugendlich friſches Geſicht, ſein lebhafter Blick der blauen Augen, der ſchelmiſch freundliche Ausdruck der ſeinen Mund umſpielte, der weiche Ton ſeiner Sprache, überhaupt ſein ganzes Weſen machte einen vortheilhaften Eindruck auf die ihn er⸗ wartende Familie.
Eine Purpurgluth überzog Theonens Ge⸗ ſicht, als der Graf ſie anredete, ihr ſeinen Arm bot, ſie zum Wagen zu führen, und an ihrer Seite ſeinen Platz wählte. Seine Züge ſchienen ihr nicht fremd, ſeine Stimme drang mit ſchmeichelnden Worten bis tief in ihr Inneres; doch der Aufruhr ihrer Gefühle legte ſich allmählig, wehmüth hig hing ihr Auge
an den Blicken des Grafen, der zwar ehrer bietig, doch mit allem Feuer ſeiner lebhaften Jugend für ſie Augen zu haben ſchien. Unterhaltung zeigte ſeinen trefflich gebildeten Geiſt, und wurde traulich, doch zart an Theone
gerichtet; aber ihre Gedanken waren nicht E immer zugegen, und ſchweiften unaufhaltſam
vergeßlich vor ihr ſtand, ihr Herz ſo warm
Seine
Auf ihrem ſtillen Stübchen ſaß Theone in trüben Gedanken verſunken, dunkle Schatten wankten um ſie her, zweifelvoll ſchwebte die Zukunft vor ihr, ſchwere Seufzer hoben ihre Bruſt und unverkennbar ſprach der Schmerz aus ihren edlen Zügen.
Es war der letzte Abend vor Charlottens feierlichem Hochzeitstage, und eine zahlreiche Verſammlung konnte ſich jeden Augenblick ver⸗ ſammeln.
Die Aufmerkſamkeit, die beſondere Aus⸗ zeichnung, die der Graf Theonen bezeigte, hatte Philipp's Eiferſucht furchtbar erhöhet und mit leidenſchaftlicher Heftigkeit hatte er vor wenigen Stunden Theonen um ihre Hand gebeten. Mit wehmüthigem Gefühl ſah ſie ſchon ſeit mehreren Tagen auch auf des jun⸗ gen Walters Lippen das unſelige Geſtändniß ſchweben, und nur ihre ſtete Entfernung hielt die bange Erklärung noch zurück.
Unbeſchreiblich drückte es ſie, willenlos die Neigung zweier Männer auf ſich gezogen zu haben, und der Gedanke, ihnen Schmerz zu machen, durchſchnitt ihr liebevolles Herz pein⸗ lich. Und doch ſie fühlte die Kraft, dem treu und heißgeliebten Jugendfreunde, der un⸗
und glühend, wie es bei ſeinem Scheiden ſchlug,
für's Leben zu bewahren.
Ein leiſes Sſ weckte ſie aus ihren Träumen und Oscar's Stimme bat ſie, im
Auftrage von Charlotten, doch eilig zu kommen,
weit zurück, einer längſt entſchwundenen Zeit zu. da alle Gäſte ſchon briſammen wären.
Jahreszeiten I.(Nro. 9. Den 27. Februar.)
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