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die Speiſen aus der Küche herein tragen!
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gewöhnt, als daß ſie nur das Geringſte einzuwenden oder zu fragen ſich erlaubt hätte. Kaum eine Mi— nute nachher trat der Intendant ein.
„André Moggers,“ fragte die Lady,„iſt die Brücke aufgezogen, ſind die Thore geſchloſſen und ſtehen die Wachen auf ihren Poſten, wie ich es für dieſe gefährlichen Zeiten befohlen habe?“
„Ihre Befehle, Milady, ſind alle getreulich er— füllt,“ erwiederte André Moggers.
„Dann wirſt du ſelbſt für heute Nacht das Wachkommando übernehmen,“ befahl die Lady, „und Niemanden, verſtehſt du mich, Niemanden
einlaſſen, es ſei denn, daß ich vorher benachrichtigt worden wäre und die Erlaubniß dazu ertheilt hätte.“
„Zu Befehl, Milady,“ entgegnete der Intendant, und beeilte ſich ſein Wachkommando zu übernehmen.
„Gott ſei Dank, Gott ſei Dank,“ rief jetzt die Lady,„nunmehr ſind wir vor jedem Ueberfall und vor jeder Auskundſchaftung ſicher. Jetzt, mein theu⸗ rer, theurer Allan,“ fuhr ſie fort, indem ſie die Thür zu dem Schlafzimmer öffnete,„jetzt gehe, und hole deine armen halb verſchmachteten Kameraden. Sage Ihm, du weißt, wen ich meine, ſage Ihm,
daß Er vertrauensvoll kommen könne, die Gaſt⸗
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(Siehe S. 176.)
freundſchaft der Lady Neßby in Anſpruch zu neh⸗ men.“.
„Aber Ulrik?“ flüſterte Conſtanze, ihren Blick voll tödtlicher Angſt zu Allan wendend.
„In zwei Minuten bin ich mit ihm und den Andern hier,“ erwiederte Allan und eilte in das Schlafzimmer des verſtorbenen Grafen Neßby zurück.
„Der Himmel ſei ewig geprieſen,“ flüſterte nun auch Conſtanze, aber die Gräfin gönnte ihr keinen Augenblick der Ruhe, ihr ſo wenig, als ihrer Schweſter.
Mit eigenen Händen mußten ſie einen Tiſch zur Abendmahlzeit zurecht richten, mit eigenen Händen die ſtärkenden Weine aufſetzen, mit eigenen Händen Noch aber waren dieſe Anordnungen nicht vollendet, ſo traten die Flüchtlinge, geführt von Allan Glencairn, ein. Der, welcher Allan vorantrat, war ein ſchmäch⸗ tiger, kaum dem Jünglingsalter entwachſener Mann, klein von Statur und merkwürdig blaß und hager. Man ſah ihm an, daß Kummer und Entbehrung ſeit vielen Tagen ſeine Gefährten geweſen ſein muß—
ten, denn ſogar ſein Anzug erſchien auf's Aeußerſte vernachläſſigt und ſeine Augen lagen hohl und ein⸗ gefallen. Deſſenungeachtet ging ihm die Gräfin voll tiefer Ehrerbietung entgegen und verſuchte es ſogar, ein Knie vor ihm zu beugen. Doch der junge Mann ſtreckte ihr ſeine beiden Hände dar und dicke Thrä⸗ nen entrollten ſeinen Augen. Sprechen konnte er vor Rührung nicht!
Es war der Prinz Karl Eduard, der Sohn Ja⸗ kobs VIII., derſelbe, der vor wenigen vierzehn Tagen noch geträumt hatte, den Thron Großbritanniens zu beſteigen! Welche Veränderungen hatten dieſe wenigen vierzehn Tage mit ihm hervorgebracht! Doch die Gräfin Neßby that Alles, um ſeinen Schmerz zu lindern, um ihn wenigſtens für den Augenblick vergeſſen zu machen, daß er eine Krone verloren, für immer verloren habe!
Bald ſaßen die vier Flüchtlinge es waren ihrer vier, der Prinz Karl Eduard, der Laird von Glaschelles, Ulrik Crawford und Allan Glencairn— um den wohlbeſetzten Tiſch herum. Die Speiſen dampften, der Wein perlte und die Natur machte


