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gleiterinnen eine geliebte Freundin, welche eine Zeit lang zugleich mit ihnen in Stuttgart unter Einem Dache und unter Einer ſchirmenden Aufſicht gelebt hatte, die theure Hortenſe. Das Wiederſehen war das erfreulichſte und mit Recht; denn ein jungfräu—
licheres, reineres Weſen, als das der aufgefundenen
Freundin, läßt ſich kaum denken. Möge ſich das Leben derſelben ſo lauter und freundlich geſtalten, als es der Ausdruck ihrer Augen und die Rede ihres Mundes war!
Es liegt nicht in unſerer Abſicht, zu den tauſend Schilderungen, welche wir von Genf beſitzen, eine
neue zu fügen; nur mit wenigen Worten ſei be— merkt, daß die Stadt, deren Umgebungen ja ſo an— muthig und wieder ſo großartig ſind, daß nur we— nige ſich mit ihr meſſen können, den Eindruck einer ſehr belebten Großſtadt macht; daß es uns nicht ſtörte, aus alten, engen, dunkeln Gaſſen plötzlich auf einen ſchönen Platz mit prachtvollen neuen Gebäu⸗ den zu gelangen, und daß man wohl mehrere Wo⸗ chen gebrauchen möchte, wenn man alle ihre hiſto⸗ riſchen, naturwiſſenſchaftlichen und literariſchen Schätze mit Muße betrachten wollte. Ueber dieſe geben Tſchudi und Bädeker genügende Nachweiſung.
Henf.
Die Stadt war(in den erſten Tagen des Auguſt)
beſonders belebt. Ein großes Feſt,— das Offtzier⸗ feſt,— ſollte gefeiert werden. An unſerer Tafel ſpeisten Krieger von bedeutendem Rufe; auf den Straßen bewegten ſich zahlreiche Gruppen eidgenoſ⸗ ſen'ſchen Militärs, kräftige Männer darunter, am meiſten auf der Place neuve unter der Baſtion am botaniſchen Garten, der mit Menſchen ange⸗ füllt war; von den Dächern vieler Gebäude wehe⸗ ten die Fahnen gar luſtig, von einzelnen Stellen her erklang Muſik. Es wurde nicht ſtiller, als die
Dämmerung der Nacht wich; zahlloſe Lichter flamm⸗ ten auf; alle Gebäude wurden helle; das Gewühl auf der Brücke und den Quai's vermehrte ſich; von der brillant erleuchteten Ronſſeau-Inſel her tönten muntere, von Blasinſtrumenten geſpielte Märſche; auf den ſavoyiſchen Vorbergen brannten einige roth⸗ glühende Feuer. Darüber hin wölbte ſich der klare, nur hie und da mit leichtem Gewölk gezierte Him⸗ mel, und die Augen vieler tauſend funkelnder Sterne blickten herab und ſpiegelten ſich in dem leiſe rau⸗ ſchen den See.(Fortſetzurg folgt auf S. 20.)
Die kleinen Holzſammler.
(Schluß von Seite 5.)
So wohlgemuth ſich aber auch die Mutter äußerte, ſo wollte doch die bedenkliche Miene des Förſters nicht weichen, und eben war er im Begriff, ſeinem gepreßten Herzen Luft zu machen, als man draußen Tritte hörte und gleich darauf derſelbe, von dem die Rede war, nämlich der junge Chriſtoph leichten Fußes in die Stube trat, um von Allen, beſonders
aber vom Herrn Gevatter(wenn wir ehrlich ſein
Feierſtunden. 1861.
wollen, ſo dürfen wir den guten Waldmann auch nicht vergeſſen) auf's herzlichſte bewillkommt zu wer⸗ den. Dem alten Jäger ſchien förmlich ein Stein vom Herzen genommen zu ſein, ſo ſehr änderte ſich ſeine Miene zum Guten und ſo fröhlich und leutſelig
wurde er wieder. „Biſt groß und ſtark geworden, mein Junge,“ ſagte er,„in den paar Monaten, daß ich dich nicht 2


